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„Geld für die KI‑Wirtschaft“: Bitcoin misst Energie besser als Gold, sagt der CryptoQuant‑CEO

„Geld für die KI‑Wirtschaft“: Bitcoin misst Energie besser als Gold, sagt der CryptoQuant‑CEO

CryptoQuant‑CEO Ki Young Ju argumentierte am Mittwoch, dass Bitcoin (BTC) als monetäres Fundament für eine von künstlicher Intelligenz getriebene Wirtschaft fungiert. Er behauptet, dass der Proof‑of‑Work‑Mechanismus den Energiewert messen kann – mit einer Präzision, die traditionelle Rohstoffe nicht erreichen.

Was geschah: Wiederbelebung der Energie‑These

Ju veröffentlichte seine Analyse auf X und stellte Bitcoin als digitales Instrument dar, das Energie auf eine Weise bepreisen kann, die Gold und andere physische Vermögenswerte nicht nachbilden können. „Energie ist Geld. Bitcoin misst den Wert von Energie präzise“, schrieb Ju.

„Gold enthält ebenfalls Energie, aber sie kann nicht genau gemessen werden, weil es nicht digital ist.“

Seine Kommentare begleiteten eine ausführliche Analyse von Hashed‑CEO Simon Kim, der argumentierte, dass die seit einem Jahrzehnt bestehende Kritik an der „Energieverschwendung“ beim Bitcoin‑Mining durch den Ausbau von KI‑Rechenzentren überholt werde.

Kim verwies zur Untermauerung auf Kapitalströme und hob die Zuweisung von 437 Millionen US‑Dollar durch den Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi an den Bitcoin‑ETF von BlackRock im vierten Quartal 2024 hervor.

Kim nannte außerdem Mubadalas Co‑Führung der Series‑E‑Finanzierungsrunde von Crusoe Energy im Oktober 2025, eine Investition von 1,375 Milliarden US‑Dollar, die die Bewertung des Unternehmens auf über 10 Milliarden US‑Dollar anhob. Crusoe kündigte anschließend Pläne an, seine Bitcoin‑Mining‑Sparte zu veräußern, um sich vollständig auf KI‑Infrastruktur zu konzentrieren.

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Warum es wichtig ist: Wandel der Netz‑Ökonomie

Kims These konzentriert sich auf die betrieblichen Vorteile, die Miner beim Aufbau von KI‑Infrastruktur mitbringen – insbesondere ihre Erfahrung bei der Sicherung von Leistungskapazitäten, dem Management hochdichter Wärmelasten und dem Betrieb flexibler Nachfrage.

Er merkte an, dass Riot Blockchain während des Wintersturms 2022 in Texas den Stromverbrauch um 98–99 % senkte und während einer Hitzewelle im August 2023 Stromgutschriften in Höhe von 31,7 Millionen US‑Dollar erhielt.

Auch die Umweltkritik entwickle sich weiter, argumentierte Kim, und verwies auf Daten, wonach inzwischen mehr als die Hälfte des Bitcoin‑Minings aus nachhaltigen Quellen stammt – über 52 % – während die Kohleabhängigkeit von 36 % auf unter 9 % gesunken ist. Beim Thema Methan beschrieb er das Mining mit Fackelgas als Reduzierung der CO2‑Äquivalent‑Emissionen um über 60 % im Vergleich zur herkömmlichen Abfackelung.

Kims Schlussargument stellte den Unterschied in operative Begriffe.

„KI arbeitet dort, wo kontinuierliche Betriebszeit essenziell ist; Bitcoin arbeitet dort, wo Flexibilität einen Wert hat“, schrieb er. „Regierungen können Geld drucken, aber sie können keine Energie drucken.“

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