Apple-Mitarbeiter bezeichnen das erste faltbare iPhone intern offenbar bereits als „Ultra“ – ein inoffizieller Name, der kurz vor dem erwarteten Marktstart des Geräts zunehmend an Gewicht gewinnt.
Zentrale Punkte:
- Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman spricht intern „jeder“ bei Apple vom faltbaren iPhone als „Ultra“.
- Analyst Max Weinbach hält das Ultra-Label für unpassend zur bisherigen Premium-Hierarchie im Apple-Portfolio.
- Die interne Bezeichnung könnte dennoch nur ein Platzhalter oder Codename und nicht das endgültige Consumer-Branding sein.
Der Name Apple Ultra
Apple bereitet sein erstes faltbares Smartphone für einen Herbst-Produktzyklus vor, in dem auch das iPhone 18 Pro und die Apple Watch Series 12 erwartet werden. In dieser Produktlinie gilt das Foldable als mit Abstand spannendste Neuvorstellung.
Lange Zeit kursierte „iPhone Fold“ als informelle Arbeitsbezeichnung, bis sich das Blatt Ende März wendete: Ein Leaker auf Weibo behauptete, Apple nutze intern den Namen „iPhone Ultra“. Macworld bestätigte später, eigene Quellen würden diese Darstellung stützen.
In einem Bericht vom 12. August schreibt Macworld, der offizielle Produktname sei weiterhin nicht entschieden, auch wenn sich das Ultra-Label intern offenbar verfestigt habe. Interne Begriffe allein sind jedoch kein Beleg für den finalen Marktauftritt – Apple arbeitet traditionell mit vorläufigen Codenamen für noch nicht veröffentlichte Hardware.
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Der Namensstreit um Gurman und Weinbach
Weinbach stellte die Ultra-Marke in dieser Woche infrage. Sie passe nicht dazu, wie Apple „Ultra“ bisher für Produkte einsetzt, die klar oberhalb anderer Modellreihen positioniert sind. „Für mich ergibt das keinen Sinn, gemessen an Apples übrigem Ultra-Branding“, schrieb er. „Es wirkt nicht Ultra. Es ist weniger als, aber anders als das Pro – so sieht ein Apple-Ultra-Produkt eigentlich nicht aus.“
Gurman, Bloomberg-Reporter mit langer Apple-Historie, hält dagegen und verweist auf den gelebten Sprachgebrauch im Unternehmen. „Intern nennen es alle Ultra“, schrieb er am 11. August. „Wir werden sehen, was am Ende dabei herauskommt.“
Apple hat in der Vergangenheit sowohl nüchterne als auch verspielte Codenamen verwendet – etwa B188 für die ersten AirPods, „Dulcimer“ für den ursprünglichen iPod sowie M68 und „Purple“ für das erste iPhone.
„Ultra“ sticht insofern heraus, als der Begriff bereits wie ein fertiger, verbrauchertauglicher Markenname wirkt.
Die Debatte um die Namensgebung nahm ihren Lauf, seit Ende März „iPhone Ultra“ zunehmend „iPhone Fold“ verdrängte – ausgelöst durch den Weibo-Leak und anschließende Medienberichte. Apple selbst hat sich nicht geäußert und den offiziellen Namen nicht bekanntgegeben. Damit bleibt offen, ob das interne Ultra-Label den Sprung bis zur Produkteinführung tatsächlich schafft.
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