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„Big Short“-Investor Michael Burry warnt, dass Bitcoin auf 50.000 $ abstürzen und Mining‑Konkurse auslösen könnte

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Alexey BondarevFeb, 04 2026 5:46
„Big Short“-Investor Michael Burry warnt, dass Bitcoin auf 50.000 $ abstürzen und Mining‑Konkurse auslösen könnte

Michael Burry, der Investor, der für seine Vorhersage der Finanzkrise 2008 bekannt ist, warnte am Montag, dass Bitcoin (BTC) auf 50.000 $ fallen und Mining‑Konkurse auslösen könnte, während das Research-Unternehmen Tiger Research argumentierte, dass der aktuelle Marktrückgang keinen Krypto-Winter darstellt.

Was geschah: Burry warnt vor Bitcoin bei 50.000 $

Burry schätzte, dass Ende Januar Edelmetalle im Wert von bis zu 1 Milliarde US‑Dollar liquidiert wurden, als institutionelle Anleger eilig Krypto‑Verluste ausglichen. Er schrieb, es gebe „keinen organischen Anwendungsfall‑Grund, warum Bitcoin seinen Abstieg verlangsamen oder stoppen sollte“.

Der „Big Short“-Investor warnte, dass bei einem Fall von BTC auf 50.000 $ Mining‑Unternehmen in die Insolvenz rutschen könnten und der Markt für tokenisierte Metall‑Futures „in ein schwarzes Loch ohne Käufer kollabieren“ könnte. Bitcoin berührte am Dienstag 73.000 $, was einem Rückgang von 40 % gegenüber dem Oktoberhoch von über 126.000 $ entspricht.

Burrys Bedenken finden Unterstützung in den Schwierigkeiten von Krypto‑Treasury-Unternehmen.

Strategy unter der Leitung von Michael Saylor sitzt auf Buchverlusten, seit BTC unter den durchschnittlichen Kaufpreis fiel von rund 76.000 $ und verzeichnete im vierten Quartal nicht realisierte Verluste in Höhe von 17,44 Milliarden US‑Dollar.

BitMine Immersion Technologies, unterstützt von Peter Thiel und unter dem Vorsitz von Tom Lee von Fundstrat, hält 4,3 Millionen Ethereum (ETH), die zu einem durchschnittlichen Preis von 3.826 $ gekauft wurden – jetzt etwa 2.300 $ wert und damit über 6 Milliarden US‑Dollar an nicht realisierten Verlusten.

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Warum das wichtig ist: Anders als frühere Winter

Tiger Research argumentiert, dass sich dieser Abschwung grundlegend von früheren Krypto‑Wintern unterscheidet. Frühere Einbrüche – der Mt. Gox‑Hack 2014, das ICO‑Platzen 2018, der TerraFTX‑Kollaps 2022 – brachen aus internen Branchenfehlern heraus aus.

„Wir haben den Frühling nicht geschaffen, also gibt es auch keinen Winter“, heißt es in dem Bericht. Sowohl die Rallye 2024 als auch der aktuelle Rückgang wurden von externen Faktoren getrieben: ETF‑Zulassungen, Zollpolitik und Zinserwartungen. Das Unternehmen schlussfolgerte, dass „eine Krypto‑Saison, in der alles gemeinsam steigt, wohl nicht zurückkehren wird“ und dass der nächste Bullenmarkt „nicht für alle kommen wird“.

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