Bitcoin (BTC) Spot-ETFs verzeichneten am 20. Februar Nettozuflüsse von insgesamt 88,04 Millionen US-Dollar, wobei BlackRocks IBIT für nahezu drei Viertel dieses Betrags verantwortlich war.
Ethereum (ETH) Spot-ETFs hingegen zogen zusammen lediglich 17.200 US-Dollar an – nur ein Bruchteil der Bitcoin-Zuflüsse.
Diese Diskrepanz highlights eine anhaltende Lücke in der institutionellen Nachfrage zwischen den beiden größten Krypto-Assets nach Marktkapitalisierung.
Was passiert ist
BlackRocks IBIT pulled in einer einzigen Sitzung 64,46 Millionen US-Dollar an, womit sich seine kumulierten historischen Nettozuflüsse auf 61,303 Milliarden US-Dollar erhöhten.
Kein anderer Bitcoin-ETF kam an diesem Tag auch nur annähernd an diese Zahl heran.
Auf der Ethereum-Seite lag BlackRocks ETHA mit Nettozuflüssen von 1,78 Millionen US-Dollar vorn und steigerte seine kumulierte Summe auf 11,875 Milliarden US-Dollar. Die übrigen Ethereum-ETFs verzeichneten in der Summe nur vernachlässigbare oder ausgeglichene Flows.
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Warum das wichtig ist
Die Dominanz von IBIT ist keine einmalige Anomalie. Der Fonds hat seit dem Start der Produkte im Januar 2024 kontinuierlich den Großteil der Bitcoin-ETF-Zuflüsse attracted und damit BlackRocks Position als faktisches Tor für institutionelles Bitcoin-Engagement gefestigt.
Die im Mai 2024 genehmigte Kategorie der Ethereum-ETFs hat bislang keine vergleichbare Dynamik entfaltet. Die Nettozuflüsse von 17.200 US-Dollar am 20. Februar zeigen, wie gering die Nachfrage außerhalb von ETHA an den meisten Handelstagen bleibt.
Die Lücke zwischen institutionellen Zuflüssen in Bitcoin und Ethereum weitet sich weiter aus und wirft die Frage auf, ob Ethereum-ETFs das strukturelle Defizit jemals schließen können – oder ob Bitcoin bei institutionellen Allokatoren einen dauerhaften First-Mover-Vorteil behält.
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