Jan3‑Gründer Samson Mow warnte, dass ein überstürzter Einsatz von post-quantum cryptography im Bitcoin‑(BTC)-Netzwerk neue Sicherheitslücken einführen und eine spaltende Blockgrößendebatte neu entfachen könnte, die die Community bereits einmal gespalten hat.
Mows Warnung vor dem Quantenzeitalter
Mow responded am Wochenende auf Forderungen von Coinbase‑CEO Brian Armstrong und dem Sicherheitschef des Unternehmens, Philip Martin, die die Kryptoindustrie drängten, sofort mit den Vorbereitungen auf Bedrohungen durch Quantencomputer zu beginnen. Mow wies diesen Zeitplan zurück und argumentierte, dass eine übereilte Migration zu Post‑Quantum‑Verschlüsselung neue Angriffsflächen schaffen würde, anstatt bestehende zu beseitigen.
Das zentrale technische Problem ist klar: Post‑Quantum‑Signaturen sind drastisch größer als die derzeitigen – bis zu 125‑mal, gemäß Zahlen des ehemaligen Bitcoin‑Entwicklers Jonas Schnelli, auf die Mow sich direkt berief.
Diese Vergrößerung würde deutlich mehr Platz in jedem Block beanspruchen und so die Anzahl der Transaktionen verringern, die das Netzwerk verarbeiten kann.
„Kurz gesagt: Bitcoin gegen Quantencomputer absichern, nur um dann von normalen Computern owned zu werden“, sagte Mow.
Er beschrieb dieses Szenario als mögliches Déjà‑vu des Blockgrößenkonflikts von 2015–2017, der die Bitcoin‑Community spaltete und zu einer Kettenspaltung führte. Mow bezeichnete diese Aussicht als „Blocksize Wars 2.0“.
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Zeitplan: Armstrong vs. Mow
Im Zentrum der Meinungsverschiedenheit steht die Frage nach der Dringlichkeit.
Neue Forschungsergebnisse von Google und dem California Institute of Technology haben neue Fragen zum pace of quantum computing development aufgeworfen. Armstrong und Martin verwiesen auf diese Erkenntnisse als Begründung für eine beschleunigte Vorbereitung.
Mow ist der Ansicht, dass Quantencomputer, die in der Lage sind, Bitcoins Verschlüsselung zu brechen, noch mindestens ein Jahrzehnt entfernt sind. Die Forschung an möglichen Abwehrmaßnahmen solle zwar weitergehen, sagte er, aber der Einsatz unreifer Lösungen jetzt würde reale, messbare Risiken schaffen, um sich gegen eine Bedrohung zu wappnen, die derzeit noch nicht existiert.
Die Debatte spiegelt eine breitere Spannung in der Bitcoin‑Entwicklergemeinschaft wider – zwischen proaktiver Verteidigung und den Gefahren verfrühter Implementierung.
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