Spot-Ethereum (ETH) Exchange Traded Funds haben acht Tage in Folge Nettozuflüsse von insgesamt 493,7 Mio. $ verbucht und damit die längste Zuflussserie seit Anfang Oktober 2025 markiert.
Die Serie läuft vor dem Hintergrund der anhaltenden Kursschwäche von ETH in den vergangenen drei Monaten.
Die Zahlen hinter der Serie
Laut Sherwood News-Daten verzeichnete der iShares Ethereum Trust (ETHA) von BlackRock allein am 20. April frische Nettozuflüsse in Höhe von 30,8 Mio. $. Diese Tageszahl setzt ein Muster moderater, aber kontinuierlicher Käufe fort. Die Acht-Tage-Summe von 493,7 Mio. $ steht für eine spürbare kumulative Nachfrage über die gesamte Produktpalette hinweg.
Die Länge der Serie ist ebenso wichtig wie ihre Größe. Acht aufeinanderfolgende Zuflusstage ohne einen einzigen Abflusstag sind für jedes ETF-Produkt ungewöhnlich. Das deutet auf eine Gruppe von Käufern hin, die nicht auf kurzfristige Kursbewegungen reagieren.
ETH wurde im betrachteten Zeitraum bei etwa 1.580 $ gehandelt. Der Token ist drei Monate in Folge gefallen. Käufer, die über ETFs einsteigen, nehmen Buchverluste auf Positionen in Kauf, die früher in der Serie eröffnet wurden.
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Divergenz zwischen Preis und Zuflüssen
Die Divergenz zwischen Kurs und Fondszuflüssen ist ein auffälliges Muster. Typischerweise bewegen sich ETF-Zuflüsse und Spotpreise gemeinsam. Wenn sie auseinanderlaufen, kann das bedeuten, dass ein anderer Typ Käufer aktiv ist. Institutionelle Käufer, die mit längeren Zeithorizonten agieren, kaufen häufig in Phasen der Kursschwäche statt der Kursstärke.
BlackRocks ETHA dominiert den Markt für Ethereum-ETFs nach verwaltetem Vermögen. Kleinere Produkte von Fidelity, Bitwise und VanEck trugen ebenfalls zu der Serie bei. Eine detaillierte Aufschlüsselung der einzelnen Produkte für die gesamten acht Tage lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.
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