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Forschungsleiter von CryptoQuant stellt Möglichkeit einer Bitcoin-Rallye 2026 infrage und verweist stattdessen auf nachlassende Signale

Forschungsleiter von CryptoQuant stellt Möglichkeit einer Bitcoin-Rallye 2026 infrage und verweist stattdessen auf nachlassende Signale

Bitcoin könnte während des aktuellen Bärenmarkts auf 56.000 $ fallen, was einem Rückgang von 55 % gegenüber dem Allzeithoch entspricht, so Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant. Die Prognose des Analysten stellt die weit verbreiteten Erwartungen eines Bullenmarkts im Jahr 2026 infrage und verweist stattdessen auf nachlassende Nachfrageindikatoren und historische Preismuster.

Was passiert ist: Nachfragerückgang

Moreno bestätigte, dass der Bärenmarkt Anfang November begann, als mehrere Kennzahlen in den bärischen Bereich drehten und der Bitcoin-Preis unter seinen einjährigen gleitenden Durchschnitt von 102.000 $ fiel. Der realisierte Preis – der durchschnittliche Kaufpreis aller Bitcoin-Inhaber – liegt bei 56.000 $ und hat in der Vergangenheit als verlässlicher Bodenindikator in früheren Zyklen gedient.

Das Wachstum der Bitcoinnachfrage fiel erstmals seit 2024 unter das Trendniveau, was über den Bullen-Score-Index von CryptoQuant eine Bestätigung des Bärenmarkts auslöste. Der einjährige gleitende Durchschnitt, der derzeit bei 102.000 $ liegt, fungiert nun als Widerstand statt als Unterstützung, nachdem Bitcoin im November darunter gefallen ist.

Unternehmen mit Treasury-Beständen, die 2024 Bitcoin gekauft hatten, stellten ihre Käufe ein und entfernten damit eine wichtige Nachfragequelle aus dem Markt.

Die meisten neuen Unternehmenskäufer von Bitcoin tätigten ein oder zwei Käufe, bevor sie ihre Aktivität einstellten und so keine nachhaltige Preisunterstützung boten.

Das jährliche Nachfragewachstum verlangsamte sich drastisch gegenüber der Expansionsphase 2023–2024. Die Kennzahl verläuft nun unter den historischen Trendlinien und signalisiert eher Kapitalrückgang als Adoptionswellen, die typischerweise Bullenmärkte antreiben.

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Warum es wichtig ist: Fehlende Katalysatoren

Bitcoin steht in Konkurrenz zu traditionellen Makro-Assets wie Gold, den Magnificent Seven Tech-Aktien und Quanten-Computing-Aktien, die seit Oktober besser abgeschnitten haben als Kryptowährungen.

Die quantitative Lockerung der US-Notenbank wird nicht das Liquiditätsniveau von 2020–2021 erreichen und damit einen zentralen Wachstumstreiber früherer Zyklen eliminieren.

„Viele Leute sagen, der Vierjahreszyklus sei tot, aber ich sehe die Zyklen nicht so“, sagte Moreno. „Es geht um die Nachfragewellen. Diese verlangsamen sich tendenziell, und das Nachfragewachstum wird negativ.“

Institutionelle Käufer wie Staatsfonds und staatliche Stellen erwerben Bitcoin nur selten und sorgen eher für einmalige Preiseffekte als für eine dauerhafte Marktstützung.

Der Analyst identifizierte Cash als bevorzugtes Asset für 2026 und prognostiziert, dass Ethereum das Jahr über in einer Spanne von 2.000 bis 3.500 $ handeln wird. Das Hoch von Bitcoin wird voraussichtlich 102.000 $ erreichen und damit seinem aktuellen technischen Widerstandsniveau entsprechen.

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