Goldman Sachs-CEO David Solomon bestätigte auf dem World Liberty Forum, dass er persönlich eine kleine Menge Bitcoin (BTC) hält. Er sagte dem Publikum, er versuche „immer noch herauszufinden, wie sich Bitcoin verhält“ – eine Bemerkung, die vom Investor Grant Cardone auf X hervorgehoben wurde.
Die Offenlegung erfolgt, während die neuesten regulatorischen Einreichungen der Bank rund 2,36 Milliarden US-Dollar an indirekter Krypto-Exponierung über US-basierte Spot-ETFs zeigen, darunter Positionen in Ethereum (ETH), XRP (XRP) und Solana (SOL).
Was geschah: Solomon gibt Bitcoin-Besitz zu
Solomon machte die Offenlegung während seiner Rede auf dem World Liberty Forum in Palm Beach. „Ich versuche immer noch herauszufinden, wie sich Bitcoin verhält. Ich besitze ein bisschen Bitcoin, sehr wenig“, sagte er.
Das Eingeständnis kam wenige Tage, nachdem Goldmans 13F-Meldung für das vierte Quartal 2025 am 10. Februar veröffentlicht wurde. Sie zeigte, dass die Investmentbank indirekte Exponierung zu ungefähr 13.740 BTC hält – zum Quartalsende mit rund 1,7 Milliarden US-Dollar bewertet, nun aber nach einem Rückgang von fast 50 % nur noch auf geschätzte 920 Millionen US-Dollar taxiert.
Die Einreichung wies außerdem etwa 1 Milliarde US-Dollar in ETH, 153 Millionen US-Dollar in XRP und 108 Millionen US-Dollar in SOL aus, alles über Spot-ETFs gehalten. Laut Offenlegung hat Goldman seine Bitcoin-Position nicht reduziert; der Rückgang stellt einen nicht realisierten Verlust dar.
Die Bank hat zudem ein großes internes Team aufgebaut, das sich auf Tokenisierung, Stablecoins und Prediction Markets konzentriert, sagte Solomon während des Earnings Calls zum vierten Quartal.
„Wir haben eine enorme Anzahl von Leuten im Haus, die sich äußerst stark auf Tokenisierung und Stablecoins fokussieren“, sagte er und ergänzte, dass das Unternehmen daran arbeite zu verstehen, wo digitale Marktinfrastruktur seine bestehenden Geschäftsbereiche erweitern könne, statt übereilt als Erster zu agieren.
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Warum es wichtig ist: Der Wandel an der Wall Street
Solomons persönliche Aussage steht im Kontrast zur institutionellen Haltung von Goldman noch vor wenigen Jahren, als die Research-Teams der Bank Bitcoin routinemäßig als spekulativen Vermögenswert mit begrenztem Nutzen einstuften.
Die Diskrepanz zwischen Solomons persönlichem Besitz von „sehr wenig“ Bitcoin und den 2,36 Milliarden US-Dollar Krypto-ETF-Exponierung der Bank verdeutlicht die Spannungen, mit denen die Wall Street konfrontiert ist, während digitale Assets tiefer in regulierte Finanzprodukte vordringen.
Das Institut baute seine Exponierung in XRP und SOL zudem im vierten Quartal aus, als Spot-ETFs für diese Assets auf den Markt kamen – ein Schritt, der Goldmans Krypto-Fußabdruck über die bisherigen Bitcoin- und Ethereum-Positionen hinaus vergrößerte. Solomon warnte zwar vor Erwartungen eines schnellen Umbruchs, erkannte aber die Bedeutung gesetzgeberischer Initiativen an, darunter den derzeit in Washington diskutierten CLARITY Act.
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