iPhone Ultra könnte trotz Preis jenseits von 2.000 Dollar auf Face ID und vier weitere Features verzichten

Analysts project a $2,550 average price for Apple's foldable iPhone Ultra ahead of the Sept. 9 launch event. (Image: Shutterstock)
Analysts project a $2,550 average price for Apple's foldable iPhone Ultra ahead of the Sept. 9 launch event. (Image: Shutterstock)

Apples erstes faltbares iPhone Ultra könnte mehr als 2.000 Dollar kosten – und dennoch auf fünf typische Top-Features verzichten. Leaks deuten darauf hin, dass das ultradünne Design Apple zu spürbaren Kompromissen zwingt.

Wichtigste Punkte:

  • Das iPhone Ultra soll ohne Telekamera, Face ID, physischen SIM-Slot, mmWave‑5G und Action Button kommen.
  • Die meisten Einschnitte hängen mit dem knappen Innenraum zusammen; Modemwahl und Falt-Architektur schaffen zusätzliche Zwänge.
  • Ein kolportierter Preis zwischen 2.000 und 3.000 Dollar dürfte diese Abstriche für Käufer besonders sichtbar machen.

Die Kompromisse beim iPhone Ultra

Eine Auswertung von Dummy-Geräten, geleakten Fotos, Konstruktionszeichnungen und Renderbildern durch PhoneArena-Autor Mariyan Slavov legt nahe, dass Apple beim iPhone Ultra nur auf zwei rückseitige Kameras setzt – voraussichtlich Weitwinkel und Ultraweitwinkel mit jeweils 48 Megapixeln. Das Gerät soll im aufgeklappten Zustand nur rund 4,5 Millimeter dick sein, womit schlicht der Bauraum für ein Telemodul fehlt.

Auch Face ID dürfte dem Rotstift zum Opfer fallen: Das TrueDepth-System benötigt mehr Tiefe, als das extrem schlanke Gehäuse hergibt. Stattdessen wird ein seitlich integrierter Touch-ID-Sensor erwartet.

Zudem zeichnet sich ein konsequentes eSIM-Design ab. Beobachter wie Mark Gurman und Ming-Chi Kuo stützen diese Erwartung. Apple soll außerdem auf sein C2-Modem setzen, das dem Vernehmen nach kein mmWave-5G unterstützt. Dummy-Einheiten zeigen darüber hinaus keinen Action Button an der linken Gehäuseseite.

Auch interessant: NEAR-Volumen verdoppelt sich auf 609 Mio. Dollar, Kurs testet Widerstand bei 2,55 Dollar

Apples Designlogik

Der rote Faden hinter allen Meldungen ist der Platz im Inneren. Ein derart dünnes Faltgerät muss Akku, SoC, Kühlung und Scharniermechanik aufnehmen – ein Telemodul, die komplette TrueDepth-Sensorik und ein physischer SIM-Schacht werden damit zu Luxus, auf den Apple offenbar verzichtet.

Gurman zufolge bewerteten frühe Tester das Kamerasystem als Schwachpunkt des Geräts. Der Leaker Instant Digital berichtet zudem, Apple habe das Mainboard auf der rechten Seite platziert und bewusst darauf verzichtet, Leitungen quer über das flexible Display zu führen. Das könnte erklären, warum fast alle Tasten auf einer Gehäuseseite liegen.

Diese Entscheidungen wiegen umso schwerer, als Preisleaks das iPhone Ultra zwischen 2.000 und 3.000 Dollar verorten.

Zugleich knüpft Apple an bereits eingeleitete Kurswechsel an. Das iPhone Air und einige Modelle der iPhone‑17‑Reihe setzen schon heute auf eSIM, der Action Button debütierte mit dem iPhone 15 Pro, und das iPhone 7 von 2016 war das letzte große iPhone mit klassischer Touch ID außerhalb der SE-Serie.

Weiterlesen: iPhone Ultra könnte bei rund 2.000 Dollar starten, Top-Modelle über 3.000 Dollar

Alexey Bondarev profile photo

Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

Haftungsausschluss und Risikowarnung: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen nur Bildungs- und Informationszwecken und basieren auf der Meinung des Autors. Sie stellen keine Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Kryptowährungsassets sind hochvolatil und unterliegen hohen Risiken, einschließlich des Risikos, Ihre gesamte oder einen erheblichen Teil Ihrer Investition zu verlieren. Der Handel oder das Halten von Krypto-Assets ist möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und repräsentieren nicht die offizielle Politik oder Position von Yellow, seinen Gründern oder seinen Führungskräften. Führen Sie immer Ihre eigenen gründlichen Recherchen (D.Y.O.R.) durch und konsultieren Sie einen lizenzierten Finanzprofi, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
iPhone Ultra könnte trotz Preis jenseits von 2.000 Dollar auf Face ID und vier weitere Features verzichten | Yellow