JPMorgan prognostiziert „Alles-verkaufen-Panik“, falls die Diplomatie im Nahen Osten scheitert

JPMorgan prognostiziert „Alles-verkaufen-Panik“, falls die Diplomatie im Nahen Osten scheitert

JPMorgan Chase-Händler skizzierten drei Szenarien für US-Aktien tied to Middle East tensions, mit einer „Alles-rally“, angeführt von Small Caps und Tech, falls sich die geopolitischen Risiken entspannen.

JPMorgan-Nahost-Szenarien

Der Handelsdesk der Bank zeichnete laut einem Bloomberg-Bericht according nach, wie unterschiedliche Entwicklungen in der Region die Aktienmärkte bewegen könnten.

In einem „Status-quo“-Szenario würden Aktien bei einer begrenzten Deeskalation der Spannungen kurzfristige Stabilität sehen, auch wenn die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus weitgehend eingeschränkt bliebe.

„Es wäre ein kurzfristiger Sieg, wenn Trump von seinen Drohungen gegen iranische Infrastruktur abrücken würde, Iran scheinbar davon abhielte, saudische Ölproduktion ins Visier zu nehmen, und gleichzeitig die Huthi davon abhalten könnte, den Zugang zum Roten Meer zu blockieren“, schrieb der Desk.

Sollte die Diplomatie scheitern und die militärischen Aktivitäten zunehmen, warnte JPMorgan, dass der Preis für West Texas Intermediate Rohöl auf 125 bis 150 Dollar pro Barrel steigen könnte.

Das würde laut den Händlern einen „puke everything“-Ausverkauf auslösen. Fluggesellschaften wären am stärksten betroffen, während Energie-, Erneuerbare-Energien- und Rüstungsunternehmen voraussichtlich von einer steigenden Nachfrage profitieren würden.

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Small Caps und Tech führen das Bullenszenario an

Im bullischen Szenario prognostizierte der Desk eine „Alles-rally“, ausgelöst durch Deeskalation oder eine Kehrtwende in der Regierungspolitik. Small-Cap-Aktien und Technologiewerte würden die Bewegung anführen, wobei auch Bauunternehmen und Einzelhändler überdurchschnittlich abschneiden dürften.

Finanzwerte würden von einem verbesserten makroökonomischen Umfeld profitieren. Edelmetalle würden durch einen schwächeren Dollar Auftrieb erhalten. Energieaktien hingegen würden in diesem Szenario unter Druck geraten.

JPMorgans geopolitische Erfolgsbilanz

Die Bank nutzt Entwicklungen im Nahen Osten zunehmend als Linse für die Aktienpositionierung in den vergangenen Monaten. Die Handelsdesks von JPMorgan haben bei früheren Eskalationen rund um Iran, die Huthi und Schifffahrtsrouten im Roten Meer ähnliche Szenarioanalysen veröffentlicht und Ölpreise sowie militärische Risiken als die wichtigsten Treiber der Sektorrotation an den US-Märkten herausgestellt.

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