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Jupiter-Gründer hinterfragen 70-Millionen-Dollar-Rückkaufstrategie nach 89 % Kursrückgang

Jupiter-Gründer hinterfragen 70-Millionen-Dollar-Rückkaufstrategie nach 89 % Kursrückgang

Das 70-Millionen-Dollar-Rückkaufprogramm von Jupiter Exchange im Jahr 2025 konnte nicht verhindern, dass der JUP-Token vom Höchststand aus um 89 % abstürzte. Der Rückgang erfolgte trotz der Rückkaufbemühungen der Börse, die sich als unzureichend gegenüber geplanten Token-Freischaltungen im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar erwiesen, die bis Juni 2026 laufen.

Was passiert ist: Streit um Rückkäufe

Gründer Siong entfachte eine Debatte in der Jupiter-Community, als er vorschlug, die Rückkäufe zu stoppen und die Mittel stattdessen für Nutzeranreize zu verwenden. „Wir haben im vergangenen Jahr mehr als 70 Millionen Dollar für Rückkäufe ausgegeben, und der Preis hat sich offensichtlich nicht stark bewegt“, schrieb er auf X.

Sein Vorschlag sah vor, die Gelder zur Belohnung aktiver Nutzer und zur Subventionierung neuer Nutzer einzusetzen, anstatt weiter defensiv den Markt zu stützen.

Die Community zeigte sich gespalten: Einige argumentierten, Rückkäufe seien unter starkem Freischaltdruck wirkungslos, während andere warnten, ein Stopp könnte den Kursverfall beschleunigen.

Die Rückkäufe deckten nur etwa 6 % der freigeschalteten Token ab. Monatliche Freischaltungen von 53 Millionen JUP bis Juni 2026 ließen das zirkulierende Angebot seit dem Start um rund 150 % steigen.

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Warum es wichtig ist: Alternative Ansätze

Solana-Mitgründer Anatoly Yakovenko schlug ein alternatives Modell vor, das langfristige Kapitalbildung gegenüber kurzfristigen Rückkäufen in den Mittelpunkt stellt.

Er regte an, Gewinne als künftig einlösbare Vermögenswerte zu speichern und einjährige Staking-Prämien für langfristige Inhaber anzubieten. So würden sich Tokenpreise während der Freischaltungen stärker am erwarteten Wert nach Rückkäufen orientieren. „Lasst die Leute für ein Jahr sperren und staken, um eine Token-Rendite zu erhalten. Wenn die Bilanz wächst, erhalten diejenigen, die staken, einen größeren Anspruch“, ergänzte er.

Helium setzte sein HNT-Rückkaufprogramm jüngst nach nur geringer Marktreaktion aus und beschloss, die Ressourcen stattdessen für die Gewinnung neuer Helium Mobile-Abonnenten und Netzwerk-Hotspots zu verwenden.

Kritiker argumentieren, dass in Ökosystemen, in denen Token eher als Nutzungsgutscheine denn als Eigenkapital fungieren, Rückkäufe nur kurzfristige Effekte erzeugen und scheitern, sobald struktureller Verkaufsdruck dominiert.

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