Kalshi führt Dogecoin- und Zcash-Perpetuals ein, während der Krypto­markt blutet

Kalshi führt Dogecoin- und Zcash-Perpetuals ein, während der Krypto­markt blutet

Kalshi hat unbefristete Futures auf 4 weitere Kryptowährungen gelistet: Zcash (ZEC), Near Protocol (NEAR), Shiba Inu (SHIB) und Dogecoin (DOGE) und damit sein US-reguliertes Derivateangebot erweitert.

Zentrale Punkte:

  • Kalshi fügte Zcash- und Near-Protocol-Perpetual-Kontrakte unter seiner CFTC-regulierten Marke „American Perpetuals“ hinzu.
  • Dogecoin- und Shiba-Inu-Perpetuals kamen nach bestandener bundesstaatlicher Prüfung ebenfalls auf die Plattform.
  • Die neuen Märkte öffneten, während ein breiter Ausverkauf die Kryptopreise drückte und neue Liquidationen auslöste.

Kalshi erweitert das American-Perpetuals-Angebot

Der Prognosemarkt rollte die beiden Kontrakte unter seinem Label American Perpetuals aus – eine Produktlinie ohne Verfallsdatum, die stattdessen über regelmäßige Funding-Zahlungen zwischen Tradern abgerechnet wird. Beide stehen unter der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission auf einer registrierten Börse – derselbe regulatorische Rahmen wie für die früheren Kryptokontrakte der Plattform. Das Unternehmen reichte seine Unterlagen für Zcash und Near Protocol Anfang dieser Woche bei der Behörde ein.

Dogecoin- und Shiba-Inu-Perpetuals handeln inzwischen ebenfalls auf der Plattform, jeweils mit moderater Hebelwirkung, die spekulative Wetten deutlich unter dem Offshore-Niveau hält. Frühe Nutzer erhalten für eine begrenzte Zeit einen Gebührenerlass.

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CFTC-Prüfung steuert Altcoin-Genehmigungen

Kalshi reichte Anfang des Monats Anträge für ein Dutzend Altcoin-Perpetuals ein, und die Aufseher stimmten zu, jeden Kontrakt einzeln zu prüfen, statt alles in einem Sammelbeschluss zu genehmigen. Dieser Ansatz hält dünn gehandelte, volatilere Token unter engerer Beobachtung, bevor sie den Retail-Markt erreichen. Kontrakte auf Stellar (XLM), Polkadot (DOT) und Hedera (HBAR) befinden sich weiterhin in der Prüfungsschlange und warten auf die eigene Freigabe durch die Kommission.

Die Expansion kam selbst dann voran, nachdem die CME Group die Aufsicht und deren Vorsitzenden verklagt hatte – mit der Begründung, dass es sich bei den Kontrakten um Swaps handle, die etablierten Terminbörsen wettbewerblichen Schaden zufügten. Die CFTC und die Securities and Exchange Commission haben die Öffentlichkeit inzwischen um Hilfe gebeten, um zu harmonisieren, wie diese Produkte in den US-Märkten definiert werden sollen.

Zcash und Near Protocol rutschen im Marktausverkauf ab

Die neuen Märkte starteten in ein fallendes Umfeld, als eine weltweite Welle der Risikoaversion durch Aktien und Krypto lief und hunderte Millionen Dollar an gehebelten Positionen auslöschte. Bitcoin (BTC) fiel in die Nähe von 62.000 US-Dollar. Zcash verlor in 24 Stunden rund 9 %, und Near Protocol rutschte im Gleichklang mit dem breiteren Rückzug der Altcoins ab.

Ein Großteil der Verkäufe ließ sich auf einen starken Einbruch asiatischer Technologiewerte zurückführen – eine Bewegung, die über Risiko-Trades in Krypto hineingetragen wurde, die inzwischen deutlich enger mit Aktien korreliert sind als früher. Trader blicken nun auf die US-Inflationsdaten dieser Woche und einen monatlichen Optionsverfall als nächste klarere Orientierung.

Kalshi startete seine Perpetual-Offensive Ende Mai mit Bitcoin, dem ersten derartigen Kontrakt, der jemals an einem US-Handelsplatz zum Handel zugelassen wurde. Ethereum (ETH), XRP (XRP), Solana (SOL) und Hyperliquid (HYPE) folgten im Juni unter demselben regulierten Rahmen.

Allein der XRP-Start zog innerhalb eines Tages ein Volumen von 100 Millionen US-Dollar an – ein Zeichen dafür, wie schnell die Nachfrage auf die neuen Onshore-Märkte traf.

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