Die CFTC hat am Freitag den unbefristeten Bitcoin-(BTC)-Futureskontrakt von Kalshi genehmigt und damit erstmals in den USA formell ein Produkt freigegeben, auf das amerikanische Trader bislang nur über Offshore-Plattformen zugreifen konnten.
Key Points:
- Die CFTC erteilte ihre erste formelle Genehmigung für einen regulierten US‑Bitcoin‑Perpetual-Futureskontrakt.
- Kalshi plant, vorbehaltlich Prüfung, Perpetuals auf mehr als ein Dutzend weiterer Krypto-Assets zu listen.
- Coinbase erhielt einen separaten No-Action-Letter, der das Angebot von Perpetuals für US‑Nutzer erlaubt.
Kalshi erhält Zulassung für ersten Bitcoin-Perpetual
Die Behörde issued eine Anordnung zur Genehmigung des BTCPERP-Kontrakts, der den Bitcoin-Spotpreis als zugrunde liegenden Markt referenziert. Unbefristete Kontrakte laufen niemals aus. Diese offene Struktur hat sie weltweit zur beliebtesten Möglichkeit gemacht, Krypto mit Hebel zu handeln.
Diese Geschäfte erzeugten im Jahr 2025 ein globales Volumen von rund 61,7 Billionen US‑Dollar, fast ausschließlich auf Offshore-Börsen wie Binance, Bybit und OKX, die außerhalb der US‑Aufsicht operieren. Inländische Plattformen hatten sich weitgehend zurückgehalten.
Die neue Anordnung ermöglicht es US‑Nutzern nun, gehebelte Bitcoin-Positionen onshore zu halten, ohne ihr Geld über ausländische Handelsplätze leiten zu müssen, die sich dem Zugriff der US‑Aufseher entziehen.
Kalshi filed das Produkt am 29. Mai im Rahmen des freiwilligen Prüfungsverfahrens der CFTC für neue Kontrakte. Die Aufsicht stellte fest, dass der Kontrakt die Anforderungen des Commodity Exchange Act erfüllt. Das Unternehmen möchte nun, vorbehaltlich weiterer regulatorischer Prüfungen, Perpetuals auf mehr als ein Dutzend weiterer Kryptowährungen listen.
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Selig und Coinbase feiern Onshore-Erfolg
CFTC‑Vorsitzender Michael Selig called den Schritt einen „großen Fortschritt“ für die US‑Kryptopolitik und die Marktstruktur. Er sagte, er hole einen der geschäftigsten Marktsegmente onshore. Selig, das einzige derzeitige Kommissionsmitglied, drängt seit seinem Amtsantritt Anfang dieses Jahres auf eine Ausweitung des regulierten Kryptohandels in den USA.
Kalshi‑CEO Tarek Mansour said, dass der Start am Freitag sein Unternehmen von einem Prognosemarkt zu einer vollwertigen Terminbörse macht. Er argumentierte, dass „Onshore, sichere und regulierte Perps die Kapitalallokation“ für US‑Unternehmen und Trader verbessern werden. Die Veränderung bringt Kalshi in direkten Wettbewerb mit den Offshore‑Giganten, die den Perpetual-Markt lange dominiert haben.
Die CFTC hat separat Coinbase cleared, Krypto-Perpetuals über einen No-Action-Letter anzubieten, der an die Deribit‑Einheit geknüpft ist. CEO Brian Armstrong sagte, die Börse könne US‑Nutzer nun mit globalen Optionen und unbefristeten Futures verbinden, einschließlich Produkten auf Deribit. Chefsyndikus Paul Grewal nannte dies einen „riesigen ersten Schritt“ und wies darauf hin, dass Derivate rund 80 % des weltweiten Kryptohandelsvolumens ausmachen.
Wie Perpetuals auf US‑Märkte gelangten
Selig signalisierte im März, dass die Behörde echte unbefristete Futures innerhalb weniger Monate onshore bringen würde. Vor Freitag hatte Bitnomial im April 2025 einen Bitcoin‑Perpetual selbstzertifiziert, und die Derivate-Sparte von Coinbase folgte im Juli 2025 mit kleineren Bitcoin‑ und Ether-(ETH)-Kontrakten. Diese Produkte stützten sich auf einen weniger strengen Non‑Objection‑Weg, womit Kalshis Anordnung als erste die vollständige Zustimmung der Aufsicht erhielt.
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