Samsung plant vier Galaxy-S27-Modelle für 2027: Apples Erfolgsleiter neu im Android-Lager

Samsung plant vier Galaxy-S27-Modelle für 2027: Apples Erfolgsleiter neu im Android-Lager

Samsung bereitet laut Importunterlagen vier Galaxy-S27-Flaggschiffe für Anfang 2027 vor – mit einer neuen Pro-Variante neben den Standard-, Plus- und Ultra-Modellen.

Die wichtigsten Punkte:

  • Einträge in Handelsdatenbanken führen vier Galaxy-S27-Geräte mit den Codenamen NM1 bis NM4 auf – „Next Miracle“ statt wie bisher drei Modelle.
  • Das neue Galaxy S27 Pro soll unterhalb des Ultra rangieren und dieselbe 50-Megapixel-Ultraweit- und -Teleoptik von Sony erhalten.
  • Silizium-Kohlenstoff-Akkus werden serienweit getestet, könnten aus Kostengründen aber beim günstigsten Modell fehlen.

Galaxy S27: Dokumente deuten auf neue Pro-Klasse hin

Handels- und Zolldaten zu den vier Geräten sind vergangene Woche aufgetaucht; Reporter haben sie am 24. Juli aufgearbeitet – rund ein halbes Jahr vor dem erwarteten Marktstart.

Intern tragen die Smartphones die Bezeichnungen NM1 bis NM4, abgekürzt für „Next Miracle“. Beim Galaxy S26 nutzte Samsung noch das einfache Label „Miracle“ für die dreiteilige Modellfamilie, die Anfang dieses Jahres in den Handel kam.

Branchenberichte ordnen NM1 dem Basismodell Galaxy S27 zu, NM2 dem S27+, NM3 dem Pro und NM4 dem Ultra. Das Pro-Modell schiebt sich damit zwischen Plus und Topvariante. Ergebnis: zwei Mainstream-Geräte und zwei High-End-Phones – eine Struktur, die stark an Apples iPhone-Strategie erinnert und Samsung einen zusätzlichen Premium-Slot eröffnet.

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Sony-Kameras trennen Pro und Ultra vom Rest

Pro und Ultra sollen jeweils eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera auf Basis von Sonys IMX855-Sensor erhalten – ein 1/2,55-Zoll-Bauteil, das Samsung bereits im Galaxy Z Fold 8 einsetzt. Beide Modelle bekommen zudem eine 50-Megapixel-Telelinse mit optischer Bildstabilisierung sowie eine 16-Megapixel-Frontkamera mit Autofokus. Das Standard-S27 und das S27+ bleiben bei einer 50-Megapixel-Hauptkamera und einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkeloptik, wobei der neue Hauptsensor laut Berichten von einem externen Zulieferer stammt.

Noch sind nicht alle Details konsistent.

Eine Version des Leaks attestiert dem Ultra zwei Teleobjektive, während andere Berichte bremsen und ein einzelnes 50-Megapixel-Zoom als aktuell plausibelste Variante sehen. Der koreanische Leaker Lanzuk berichtet, Samsung teste Silizium-Kohlenstoff-Zellen über die gesamte S27-Reihe hinweg, mit einem diskutierten Kapazitätsplus von rund 10 Prozent gegenüber der S26-Generation.

Die höheren Kosten könnten jedoch dafür sorgen, dass diese Akkutechnologie beim Einstiegsmodell außen vor bleibt – und damit nicht nur bei den Kameras, sondern auch bei den Batterien eine Zweiteilung der Serie entsteht. Samsung äußert sich dazu bislang nicht.

Samsungs Bilanz bei Batterien und Bildsensoren

Samsung hat Silizium-Kohlenstoff-Akkus erstmals in diesem Monat mit der Galaxy-Z-Fold-8-Reihe ausgeliefert – nach Jahren der öffentlichen Zurückhaltung gegenüber einer Chemie, an der der Konzern lange geforscht hatte. Chinesische Wettbewerber waren deutlich schneller: Geräte wie das OnePlus 15 setzen bereits auf 7.300-mAh-Zellen derselben Bauart – deutlich mehr Kapazität, als Samsung derzeit anbietet.

Auch die Kamera-Strategie hat Vorgeschichte. Seit dem Galaxy S22 verbaut Samsung in den Hauptkameras der Basis-S-Modelle durchgehend eigene ISOCELL-Sensoren – mittlerweile fünf Generationen in Folge. Der letzte Sony-Sensor in dieser Position steckte 2021 im Galaxy S21. Die nun kolportierte Rückkehr zu Sony wäre damit der erste Lieferantenwechsel bei der Hauptkamera seit sechs Jahren.

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