Samsung stellt seine neue Foldable-Generation neu auf: Im Mittelpunkt steht das kürzere, breitere Galaxy Z Fold 8 für 1.899 Dollar – ein Formfaktor, den Apple Insidern zufolge im September für sein erstes Klapp‑iPhone übernehmen dürfte.
Wichtigste Punkte:
- Samsung bringt in London drei Foldables: das Galaxy Z Fold 8 für 1.899 Dollar, das Fold 8 Ultra für 2.099 Dollar und das Flip 8 für 1.200 Dollar.
- Das reguläre Fold 8 verabschiedet sich von der schmalen, hohen Bauform und setzt auf ein 7,6‑Zoll-Innendisplay im annähernden 4:3‑Format – optimiert für Video.
- Apples erstes Falt‑iPhone, erwartet im September, soll nahezu identische Proportionen und Displaypanels von Samsung nutzen.
Galaxy Z Fold 8 tauscht Höhe gegen Breite
Auf dem Galaxy-Unpacked-Event in London hat Samsung drei neue Faltgeräte vorgestellt: Das Galaxy Z Fold 8 startet bei 1.899 Dollar, das Galaxy Z Fold 8 Ultra bei 2.099 Dollar, das klappbare Galaxy Z Flip 8 bei 1.200 Dollar. Vorbestellungen sind bereits möglich, die Auslieferung soll am 7. August beginnen.
Die Neugestaltung ist der eigentliche Kern der Produktgeneration.
Das Standardmodell Fold 8 verabschiedet sich von der bisherigen, schlanken Silhouette und setzt auf ein 7,6‑Zoll-Innendisplay im annähernden 4:3‑Seitenverhältnis, kombiniert mit einem 5,5‑Zoll-Außendisplay.
Erste Hands-ons beziffern das Gewicht auf 201 Gramm – damit ist es das bislang leichteste Book‑Style‑Foldable von Samsung. Zwei 50‑Megapixel-Kameras auf der Rückseite und ein 4.800‑mAh‑Akku markieren die wichtigsten Kompromisse im Vergleich zum teureren Ultra.
Wer an der alten, hochformatigen Anmutung festhalten will, wird ebenfalls bedient: Das Fold 8 Ultra behält das hohe Innendisplay, setzt auf einen 200‑Megapixel‑Hauptsensor, einen 5.000‑mAh‑Akku und 45‑Watt‑Schnellladen per Kabel. Eine Titanschicht unter beiden neuen Displays soll die Faltlinie deutlich abmildern – die Achillesferse der Gerätekategorie seit Jahren.
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Apples Falt‑iPhone zielt auf dasselbe Format
Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone im September gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro vorstellen. Gerüchteübersichten sehen das Innendisplay bei 7,7 bis 7,8 Zoll und das Außendisplay bei 5,3 bis 5,5 Zoll – jeweils im gleichen 4:3‑Format, das Samsung jetzt ausliefert. Durchgesickerte Dummymodelle deuten auf ein Gerät hin, das aufgeklappt in etwa die Grundfläche eines iPad mini einnimmt. Samsungs Display-Sparte gilt als gesetzt als Panel‑Lieferant, beide Geräte werden damit von denselben Fortschritten bei der Faltkanten-Reduktion profitieren.
Francisco Jeronimo, Vizepräsident beim Marktforscher IDC, betonte per E‑Mail, Samsungs Zeitvorsprung ermögliche es dem Konzern, das neue Geräteformat zunächst nach eigenen Vorstellungen zu definieren – statt später nur auf Apples Interpretation zu reagieren.
Die breitere Bauform adressiert zudem eine der dauerhaftesten Kritiken an Book‑Style‑Foldables: Bisherige, eher quadratische Innendisplays sorgten für breite schwarze Balken bei Video-Inhalten und trieben viele Nutzer zurück zum Außendisplay.
Samsung-Foldables erreichen die achte Generation
Samsung bringt seit 2019 in jedem Jahr ein neues Fold-Modell auf den Markt und hat damit die Kategorie maßgeblich geprägt. Das Galaxy Z Fold 7 vom vergangenen Juli startete bei 1.999 Dollar und wurde für sein schlankes Design gelobt – allerdings machte die kompakte Bauweise das Aufklappen bisweilen umständlich. Das Fold 8 liegt nun 100 Dollar unter dem damaligen Einstiegspreis, während das Ultra 100 Dollar darüber positioniert wird.
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