Rune Christensen, Mitgründer des dezentralen Finanzprotokolls Sky (ehemals MakerDAO), hat laut On-Chain-Daten, die vom Blockchain-Analyse-Account EmberCN überwacht werden, beinahe 5,9 Millionen US‑Dollar an Long-Positionen auf Rohöl auf der dezentralen Derivateplattform Hyperliquid (HYPE) eröffnet.
Der Trade kommt, während die Ölpreise steigen und ihre höchsten Stände seit April 2024 erreichen, angetrieben vom anhaltenden USA-Israel-Krieg gegen den Iran.
Christensen transferierte laut EmberCN am Samstag rund 4,01 Millionen USDC auf die Perpetuals-Plattform von Hyperliquid, bevor er die Positionen aufbaute.
Was ist passiert
Die Position besteht aus rund 5,71 Millionen US‑Dollar an Longs auf WTI-Rohöl (CL) zu einem Einstiegskurs von etwa 92,08 US‑Dollar pro Barrel sowie ungefähr 180.000 US‑Dollar an Longs auf Brent-Rohöl (BRENTOIL) zu rund 92,16 US‑Dollar.
Das gesamte Exposure von 5,89 Millionen US‑Dollar gegenüber 4,01 Millionen US‑Dollar an Sicherheiten impliziert einen Hebel von etwa 1,47x – ein konservatives Verhältnis nach Maßstäben des Perpetual-Handels.
Die Handelsdaten beruhen auf On-Chain-Monitoring und wurden von Christensen nicht unabhängig bestätigt.
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Warum das wichtig ist
Der Trade ist aus zwei Gründen bemerkenswert. Erstens nutzt ein prominenter DeFi-Gründer eine dezentrale Perpetual-Börse – statt eines traditionellen Rohstoffbrokers –, um eine makro-geopolitische Sicht auszudrücken.
Zweitens verdeutlicht er die wachsende Attraktivität von Hyperliquid für großvolumige, nicht-krypto-bezogene Trades. WTI-Rohöl ist seit Beginn der US- und israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar um mehr als 20 % gestiegen, da der Verkehr durch die Straße von Hormus – die normalerweise etwa 20 % des weltweiten seegestützten Ölhandels abwickelt – nahezu zum Erliegen gekommen ist.
Analysten von TD Securities haben erklärt, Brent könnte die Marke von 100 US‑Dollar pro Barrel überschreiten, falls der Tanker-Verkehr durch die Meerenge weiter ausgesetzt bleibt. Christensens Wette setzt im Kern darauf, dass die Störung lang genug anhält, um die Preise deutlich über das aktuelle Niveau hinaus zu treiben.
Hyperliquid ist rasch zur nach Volumen größten dezentralen Perpetual-Börse geworden und setzte Anfang 2026 monatliche Erlöse von über 106 Millionen US‑Dollar um. Die Einführung von Rohstoffkontrakten wie WTI und Brent hat die Reichweite der Plattform über Kryptowährungsmärkte hinaus auf traditionelle Energie-Derivate ausgeweitet – eine Entwicklung, die Christensens Trade in Dollar ausgedrückt unterstreicht.
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