Traditionelle Asset-Perpetual-Swaps stiegen im 1. Quartal 2026 beim wöchentlichen Volumen von 525,8 Millionen auf 30,7 Milliarden US-Dollar, so ein neuer BitMEX-Bericht, der die rasche Etablierung von 24/7-Krypto-ähnlichen Derivaten für Rohstoffe und Aktien im Mainstream nachzeichnet.
Wachstum von TradFi-Perps im Q1
Der Bericht, veröffentlicht am 9. April, stellte fest, dass sogenannte TradFi-Perpetual-Swaps von 0,03 % des gesamten Krypto-Derivatevolumens im Dezember 2025 auf 1,72 % Ende März wuchsen – ein Quartalsanstieg von 5.756 %.
Binance trieb den Großteil dieser Expansion voran, nachdem im Januar Rohstoff-Perpetuals eingeführt wurden, und eroberte 62,7 % Marktanteil.
Rohstoffkontrakte machten den Großteil der Aktivität aus, wobei das wöchentliche Volumen von 38,1 Millionen auf 25 Milliarden US-Dollar sprang.
Silber (XAG) und Gold (XAU) führten den frühen Handel an, während Rohöl-Perpetuals von null auf 6,9 Milliarden US-Dollar pro Woche stiegen, nachdem die Spannungen im Zusammenhang mit Iran im März zunahmen. Equity-Perpetuals legten um 908 % zu und erreichten ein wöchentliches Volumen von 4,9 Milliarden US-Dollar.
Hyperliquid hielt 29,7 % des Marktes. BitMEX verzeichnete unter den beobachteten Börsen die zweithöchste Wachstumsrate mit 1.322,6 % und übertraf damit die 953,4 % von Hyperliquid.
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Wochenend-Oracle-Gaps und Arbitrage
Der Bericht hob strukturelle Besonderheiten hervor, die Handelschancen schaffen.
Wenn Spotmärkte für Rohstoffe freitags schließen, frieren die Preisfeeds ein – doch Perpetual-Kontrakte werden rund um die Uhr weiter gehandelt. Auf Binance lagen die durchschnittlichen Finanzierungsraten für Silber an Wochenenden bei 56,69 % p. a. gegenüber 18,18 % an Wochentagen, ein dreifacher Aufschlag, der durch den eingefrorenen Oracle-Mechanismus verursacht wird.
Es traten auch Börsen-übergreifende Unterschiede bei den Finanzierungsraten auf.
BitMEX-TradFi-Kontrakte wiesen stark negative Finanzierungsraten auf, mit SPY bei -119,22 % p. a. an Wochentagen und Coinbase bei -106,67 %. Trader, die auf BitMEX long und auf Hyperliquid oder Binance short gehen, könnten theoretisch annualisierte Spreads von über 100 % auf bestimmten Paaren einfangen, auch wenn Ausführungsrisiken bestehen bleiben.
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