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Britisches Parlament startet Untersuchung zu Stablecoins, nachdem Aufsichtsbehörden Konsultationen bereits abgeschlossen haben

Britisches Parlament startet Untersuchung zu Stablecoins, nachdem Aufsichtsbehörden Konsultationen bereits abgeschlossen haben

Der Ausschuss für Finanzdienstleistungsregulierung des House of Lords hat am 29. Januar eine Untersuchung zu Stablecoins gestartet, mit einer Frist bis zum 11. März für die Einreichung von Stellungnahmen.

Die parlamentarische Überprüfung examines, ob die Regulierungsrahmen der Bank of England und der Financial Conduct Authority „angemessene und verhältnismäßige Reaktionen“ auf die Risiken des Wachstums von Stablecoins bieten.

Der Zeitpunkt der Untersuchung wirft Fragen zu ihrem Einfluss auf, da die Bank of England die öffentliche Konsultation zu Regeln für systemische Stablecoins am 10. Februar closed hat – fast drei Wochen vor Ablauf der Frist des Parlaments für Beweismittel.

Was passiert ist

Baroness Noakes, Vorsitzende des Ausschusses, sagte, die Untersuchung bewerte Chancen und Risiken, die das Wachstum von Stablecoins für den britischen Finanzdienstleistungssektor und die breitere Wirtschaft mit sich bringt.

Der Ausschuss sucht Beweismaterial in sechs Bereichen, darunter die Entwicklung des globalen Stablecoin‑Marktes seit 2014, die Aussichten für einen auf Pfund lautenden Markt, Risiken für Störungen der Geldpolitik und Erwägungen zur Finanzkriminalität.

Fragen examine auch, wie die vorgeschlagenen Regime der Bank of England und der FCA die Einführung systemischer und nicht‑systemischer Stablecoins im Vereinigten Königreich und international beeinflussen.

Der Ausschuss fordert Lehren aus den Regulierungsansätzen der USA und der Europäischen Union, die beide Stablecoin‑Rahmenwerke vor der Umsetzung im Vereinigten Königreich vorangetrieben haben.

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Regulatorischer Zeitplan

Die Bank of England veröffentlichte am 10. November Konsultationsvorschläge zu systemischen Stablecoins, die 40 Prozent Reserven bei der Zentralbank und 60 Prozent in britischen Staatsanleihen verlangen. Die Konsultation endete am 10. Februar; endgültige Regeln werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet.

Die FCA hat im Laufe des Jahres 2025 separat zu Regeln für nicht‑systemische Stablecoins konsultiert. Beide Aufsichtsbehörden planen, im weiteren Verlauf des Jahres 2026 detaillierte Verhaltenskodizes und gemeinsame Umsetzungsrahmen zu veröffentlichen.

Das britische Finanzministerium veröffentlichte im April 2025 einen Entwurf für Stablecoin‑Gesetze; die parlamentarische Zustimmung wird für 2026 erwartet, mit einer Umsetzung, die für 2027 angepeilt ist. Die USA verabschiedeten im Sommer 2025 Stablecoin‑Gesetze mit einer Umsetzung im Januar 2027.

Parlamentarische Kontrolle

Die Untersuchung spiegelt das Muster des Ausschusses für Finanzdienstleistungsregulierung des House of Lords wider, Regulierungsrahmen zu prüfen, nachdem die Entwicklungsprozesse bereits weit fortgeschritten sind.

Der Ausschuss hat zuvor die Wachstumsziele der FCA und der Bank of England sowie die Regulierung privater Märkte überprüft.

Ob die Beweiserhebung des Parlaments die bereits auf die Finalisierung zusteuernden Rahmenwerke noch substantiell beeinflussen kann, bleibt unklar, da die Konsultationen der Aufseher abgeschlossen sind und die Zeitpläne für die Regelsetzung feststehen.

Die Frist am 11. März gibt dem Parlament sechs Wochen Zeit, Beweismittel zu sammeln, während die Aufsichtsbehörden parallel weiterhin eigenständig detaillierte Anforderungen an die Umsetzung ausarbeiten.

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