Warum der Bitcoin steigt, obwohl Trump die Straße von Hormus blockiert

Warum der Bitcoin steigt, obwohl Trump die Straße von Hormus blockiert

Die Ölpreise schossen am Montag über 100 US‑Dollar pro Barrel, nachdem Präsident Donald Trump nach dem Scheitern der Atomverhandlungen mit Iran over the weekend. die US‑Marine angewiesen hatte, die Straße von Hormus zu blockieren.

Die Kryptomärkte gaben zunächst nach, drehten dann aber wieder nach oben. Bitcoin (BTC), das zur Eröffnung zunächst unter 71.000 US‑Dollar fiel, kämpfte sich im Verlauf der Sitzung wieder über 72.000 US‑Dollar und widersetzte sich damit dem Risiko-Schock, der ihn früher deutlich stärker unter Druck gesetzt hätte.

Warum sich Öl und Bitcoin eigentlich in die gleiche Richtung bewegen sollten

Die Logik war einfach. Eine militärische Blockade des wichtigsten Öl‑Engpasses der Welt sollte für Risikoanlagen verheerend sein. Rund 20 % der globalen Ölversorgung und 20 % der weltweiten LNG‑Lieferungen passieren täglich die Straße von Hormus.

Als Trump die Blockade am Sonntagabend ankündigte, sprangen die Futures auf West Texas Intermediate Rohöl auf der Hyperliquid‑Plattform fast augenblicklich um 7 % nach oben, und Bitcoin, der während des US‑Iran‑Konflikts eng der makroökonomischen Risikostimmung gefolgt war, fiel im Gleichschritt.

Dann geschah etwas Ungewöhnliches

Anstatt seine Verluste auszubauen, stabilisierte sich Bitcoin und drehte nach oben. Digitale Asset‑Fondsprodukte verzeichneten wöchentliche Zuflüsse von 1,1 Milliarden US‑Dollar – die stärksten seit Januar –, da nachlassende geopolitische Spannungen und kühlere US‑Inflationsdaten die Risikobereitschaft der Anleger wiederbelebt haben,

wie aus institutionellen Flow‑Daten hervorgeht.

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Am Montag gab Michael Saylor, CEO von Strategy, bekannt, dass das Unternehmen 13.927 BTC für rund 1 Milliarde US‑Dollar zu einem Preis von etwa 71.902 US‑Dollar pro Bitcoin erworben hat und nun 780.897 BTC im Wert von 59,02 Milliarden US‑Dollar at $75,577 per Bitcoin. hält.

Die Iran‑Krypto‑Verbindung, die Sie vermutlich übersehen haben

Unter dieser geopolitischen Krise verläuft ein merkwürdiger Nebenstrang. Seit Mitte März verlangten die Islamischen Revolutionsgarden Irans von Öltankern bis zu 2 Millionen US‑Dollar pro Schiff für eine sichere Passage durch die Straße von Hormus und akzeptierten laut Berichten von CoinDesk und Bloomberg Zahlungen in Bitcoin, USDT oder chinesischen Yuan.

Die Krypto‑Maut war ein Sanktions‑Schlupfloch, da digitale Vermögenswerte unter den US‑Finanzsanktionen nicht ohne Weiteres beschlagnahmt oder eingefroren werden können. Mit der nun verhängten Seeblockade sind diese Krypto‑Transitrouten so gut wie sicher Geschichte, doch der Vorfall unterstreicht, wie tief Bitcoin inzwischen in den globalen Handel vorgedrungen ist – selbst an den unwahrscheinlichsten Orten.

Was das für Krypto‑Anleger in dieser Woche bedeutet

Der Fear‑and‑Greed‑Index lag zum Start der Montags‑Sitzung bei 45 und damit tief im Bereich „Extreme Angst“. Doch die Tatsache, dass Bitcoin nun bereits den vierten Tag in Folge nicht nachhaltig unter 70.000 US‑Dollar fällt, wird von Analysten als bullisches Signal gewertet; einige halten einen erneuten Test der Zone von 74.000–75.000 US‑Dollar für möglich, falls sich die geopolitischen Spannungen nicht weiter zuspitzen.

Zudem kehrt der Senat heute aus der Osterpause zurück, und der Clarity Act steht wieder auf der legislativen Agenda – damit kommt zu einer ohnehin schon event-heavy week for crypto. noch zusätzlicher regulatorischer Nachrichtenfluss hinzu.

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