Michael Burry, der Anleger, der für seine Vorhersage der Finanzkrise von 2008 bekannt ist, warnte am Montag, dass Bitcoin (BTC) auf 50.000 $ fallen und Mining‑Insolvenzen auslösen könnte, während das Research‑Unternehmen Tiger Research argumentierte, dass der aktuelle Marktrückgang keinen Krypto‑Winter darstellt.
Was geschah: Burry warnt vor Bitcoin bei 50.000 $
Burry schätzte, dass Ende Januar bis zu 1 Milliarde Dollar an Edelmetallen liquidiert wurden, als institutionelle Anleger in Eile ihre Kryptowährungsverluste ausglichen. Er schrieb, es gebe „keinen organischen Anwendungsfall, der den Abstieg von Bitcoin verlangsamen oder stoppen würde“.
Der „The Big Short“-Investor warnte, dass bei einem Fall von BTC auf 50.000 $ Mining‑Unternehmen in die Insolvenz rutschen könnten und der Markt für tokenisierte Metall‑Futures „zu einem Schwarzen Loch ohne Käufer zusammenbrechen“ könnte. Bitcoin berührte am Dienstag 73.000 $, was einem Rückgang von 40 % gegenüber seinem Oktober‑Hoch von über 126.000 $ entspricht.
Burrys Bedenken finden Unterstützung in den Schwierigkeiten von Krypto‑Treasury‑Unternehmen.
Strategy unter der Leitung von Michael Saylor sitzt auf Buchverlusten, seit BTC unter den durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 76.000 $ gefallen ist, und verzeichnete im vierten Quartal nicht realisierte Verluste von 17,44 Milliarden Dollar.
BitMine Immersion Technologies, unterstützt von Peter Thiel und geleitet von Tom Lee von Fundstrat, hält 4,3 Millionen Ethereum (ETH), die zu einem durchschnittlichen Preis von 3.826 $ gekauft wurden – jetzt etwa 2.300 $ wert, was über 6 Milliarden Dollar an nicht realisierten Verlusten bedeutet.
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Warum es wichtig ist: Anders als frühere Winter
Tiger Research argumentiert, dass sich dieser Abschwung grundlegend von früheren Krypto‑Wintern unterscheidet. Frühere Einbrüche – der Mt. Gox‑Hack von 2014, das ICO‑Platzen 2018, der Terra‑FTX‑Zusammenbruch 2022 – gingen auf interne Branchenfehler zurück.
„Wir haben den Frühling nicht geschaffen, also gibt es auch keinen Winter“, heißt es in dem Bericht. Sowohl die Rallye 2024 als auch der aktuelle Rückgang wurden durch externe Faktoren angetrieben: ETF‑Zulassungen, Zollpolitik und Zinserwartungen. Das Unternehmen kommt zu dem Schluss, dass „eine Krypto‑Saison, in der alles gemeinsam steigt, wohl nicht mehr zurückkommt“ und dass der nächste Bullenmarkt „nicht für alle kommen wird“.
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