Die Handelsvolumina von Altcoins auf Binance sind seit November um fast 50 % eingebrochen: von 59,2 % auf rund 33,6 % der gesamten Börsenaktivität bis zum 13. Februar, da Investoren Kapital während der Konsolidierungsphase zwischen 65.000 und 72.000 US‑Dollar in Bitcoin (BTC) umschichten, so eine Analyse von CryptoQuant.
Was passiert ist: Altcoin-Volumeneinbruch
Die Handelsvolumina von Bitcoin auf Binance haben am 7. Februar die Dominanz zurückerlangt und machten etwa 36,8 % der gesamten Börsenaktivität aus. Dieser Vorsprung hält seitdem an.
Altcoins stellten im Vergleich dazu rund 35,3 % des Gesamtvolumens, während Ethereum (ETH) etwa 27,8 % beitrug.
Die Verschiebung wirkt drastisch im Vergleich zu den November-Werten, als Altcoins 59,2 % des Binance-Handelsvolumens ausmachten – ein Anteil, der seitdem fast halbiert wurde.
Das Muster ist nicht neu. Ähnliche Kapitalrotationen hin zu Bitcoin traten während Korrekturphasen im April 2025, August 2024 und Ende 2022 nahe dem Ende des vorherigen Bärenmarkts auf.
Die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen ohne die Top 10 Assets hat sich ebenfalls abgeschwächt und bewegt sich nach einem Hoch nahe den Spitzenwerten von 2025 nur noch um 170–180 Milliarden US‑Dollar. Verkaufsanstiege begleiteten die jüngste Korrektur und deuten eher auf Distribution als auf Akkumulation hin.
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Warum das wichtig ist: Defensives Positionieren
Der anhaltende Rückgang der Altcoin-Beteiligung spiegelt eine breitere Verschiebung hin zu defensiven Positionierungen am Kryptomarkt wider. Wenn die Unsicherheit steigt, fungiert Bitcoin historisch als primärer Liquiditätsanker des Sektors – er absorbiert Kapital, das sonst in kleinere, risikoreichere Assets fließen könnte.
Die CryptoQuant-Analyse stellte fest, dass die aktuelle Konsolidierungszone von Bitcoin erhebliche Aktivität von Walen, langfristigen Haltern und institutionellen Teilnehmern anzieht – eine Dynamik, die typischerweise auf strategische Akkumulation statt auf spekulative Altcoin-Exponierung hindeutet. Sofern sich die allgemeine Marktliquidität nicht verbessert oder die Bitcoin-Dominanz nachlässt, könnte der Altcoin-Markt trotz gelegentlicher kurzfristiger Erholungen strukturell eingeschränkt bleiben.
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