Privatanleger werfen Altcoins unter anhaltendem Verkaufsdruck auf den Markt, doch On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass größere Marktteilnehmer stillschweigend Kaufwände aufbauen und das Angebot absorbieren – ein Muster, das in der Vergangenheit häufig major market shifts vorausging.
Was passiert ist: Retail verkauft, Wale kaufen
Der Altcoin-Markt remains stark unter Druck, viele Token notieren deutlich unter ihren Höchstständen aus dem vorherigen Zyklus. Eine Analyse von CryptoQuant zeigt, dass ein Großteil der aktuellen Verkäufe von Privatanlegern ausgeht, die defensiv auf anhaltende Kursrückgänge und eine straffere Liquidität reagieren.
Angstgetriebene Liquidationen amplifying die kurzfristige Schwäche, insbesondere bei Altcoins mit mittlerer und kleiner Marktkapitalisierung. Dieselben Daten zeigen jedoch, dass ein Teil dieses Verkaufsvolumens systematisch von größeren, geduldigeren Käufern aufgenommen wird – ein dynamisches Muster, das eher zu strategischer Positionierung als zu bloßer Spekulation passt.
Das Handelsvolumen über den Altcoin-Markt hinweg ist deutlich angestiegen, seit Ethereum (ETH) sein jüngstes Tief markiert hat, und hat Niveaus erreicht, die Analysten zufolge nur schwer direkt mit dem vorherigen Zyklus vergleichbar sind. Die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen ohne die zehn größten Assets liegt bei rund 170 Milliarden US‑Dollar, tendiert weiter abwärts und zeigt bislang keine nachhaltigen Erholungsversuche.
Einige Analysten argumentieren, dass der aktuelle Zyklus eine ungewöhnlich starke vorbereitende Akkumulation im Vergleich zu früheren Phasen aufweist, wobei erhöhte Spot-Volumina eher auf Kapitalrotation als auf einen vollständigen Ausstieg hindeuten.
Dennoch bleiben Prognosen über eine künftige Altcoin-Rallye, die frühere Zyklen übertrifft, spekulativ, da Bitcoin (BTC)-Dominanz, makroökonomische Liquiditätsbedingungen und regulatorische Entwicklungen die Ergebnisse maßgeblich beeinflussen werden.
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Warum es wichtig ist: Akkumulation signalisiert Wandel
Das von CryptoQuant identifizierte Absorptionsmuster hat Gewicht, weil ähnliche Konstellationen in der Vergangenheit typischerweise in späten Korrekturphasen auftraten, wenn Kapital zunächst zurück in Bitcoin und Large-Cap-Coins rotiert, bevor es zu einer breiteren Marktverschiebung kommt. Dass Kaufwände inmitten weitverbreiteter Angst auftreten, deutet darauf hin, dass informierte Akteure sich auf eine potenzielle Veränderung der Marktstruktur positionieren, auch wenn der genaue Zeitpunkt unklar bleibt.
Technisch wirkt der Altcoin-Sektor fragil. Die Kurse liegen unter kurzfristigen gleitenden Durchschnitten und testen langfristige Unterstützungszonen; Volumenspitzen bei Abwärtsbewegungen zeigen, dass Verkaufsaktivität weiterhin dominiert.
Die Daten sprechen derzeit eher für eine laufende Umverteilung als für ein bestätigtes zyklisches Tief. So lange sich die allgemeine Stimmung nicht verbessert oder Bitcoin sich nicht überzeugend stabilisiert, altcoins may continue facing headwinds – auch wenn die Akkumulationstätigkeit darauf schließen lässt, dass nicht alle Marktteilnehmer diese Niveaus als Anlass zum Ausstieg sehen.
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