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Binance Research sagt, dass der Krypto-Bullenmarkt 2026 politisch gesteuert und nicht von Privatanlegern getrieben sein wird

Binance Research sagt, dass der Krypto-Bullenmarkt 2026 politisch gesteuert und nicht von Privatanlegern getrieben sein wird

Die nächste große Phase des Kryptowährungsmarktes wird laut einem Bericht von Binance Research weniger von Privatspekulation und stärker von coordinated government policy geprägt sein.

Das Unternehmen argumentiert, dass 2026 einen strukturellen Wendepunkt für digitale Vermögenswerte markiert, da synchronisierte fiskalische Anreize, geldpolitische Lockerung und regulatorische Klarheit zusammenkommen und damit das günstigste makroökonomische Umfeld für Krypto seit der frühen Pandemiezeit schaffen.

Im Gegensatz zu früheren Zyklen, die durch Leverage, Hype oder neue Narrative getrieben wurden, beschreibt Binance die kommende Expansion als ein „politisch konstruiertes“ Marktregime, in dem institutionelle Liquidität und konforme Infrastruktur die überschwängliche Privatanlegerstimmung als dominierende Kräfte hinter Preisbildung und Adoption ablösen.

Von Datendunst zu einem politisch gesteuerten Risiko-Neustart

Der Bericht charakterisiert 2025 als ein Jahr des „Datendunstes“, dominiert von Zollschocks, politischer Blockade und inkonsistenten Makrosignalen, die die Risikobereitschaft immer wieder ausbremsten.

Trotz Rekordständen bei der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung und den Bitcoin-Preisen früher im Jahr endete der Markt 2025 niedriger und spiegelte damit seine wachsende Sensitivität gegenüber traditionellen Finanzzyklen statt krypto-spezifischer Momentumtreiber wider.

Diese Dynamik soll sich 2026 umkehren.

Binance verweist auf ein sich bereits abzeichnendes dreiteiliges Politik-Setup: fiskalische Expansion durch verzögerte Steuererstattungen und Transfers, geldpolitische Lockerung durch eine erneute Bilanzausweitung der Federal Reserve sowie Deregulierung mit dem Ziel, die Risikobereitschaft an den Kapitalmärkten wiederherzustellen.

Diese Kräfte sollen brachliegende Liquidität in aktive Kapitalströme verwandeln, wobei Krypto als Hoch-Beta-Profiteur positioniert ist.

Stablecoins werden zur zentralen Abwicklungsschicht

Die folgenreichste Verschiebung, die im Bericht hervorgehoben wird, ist der Aufstieg der Stablecoins zum wirtschaftlichen Rückgrat des Krypto-Ökosystems.

Daten von Binance zeigen, dass die Marktkapitalisierung von Stablecoins im Jahr 2025 über dreihundert Milliarden US‑Dollar hinauswuchs, begleitet von täglichen Transaktionsvolumina, die jene traditioneller Zahlungsnetzwerke wie Visa übertreffen.

Dieses Wachstum ist längst nicht mehr auf Schwellenländer oder krypto-native Handelsaktivitäten beschränkt.

Stablecoins werden zunehmend für grenzüberschreitende Zahlungen, On-Chain-Sparen, institutionelle Abwicklung und tokenisierte Finanzprodukte genutzt.

Regulatorische Klarheit in den Vereinigten Staaten und Asien hat diesen Trend beschleunigt und Stablecoins als konformes, programmierbares Bargeld statt als spekulative Instrumente positioniert.

Auch lesen: Why Tron And BNB Chain Are Crushing Solana In The Metric That Actually Matters For Adoption Binance argumentiert, dass diese Entwicklung grundlegend verändert, wie Krypto skaliert.

Anstatt auf volatile Token-Aufwertungen zu setzen, soll das Wachstum im nächsten Zyklus über Bilanzen, Abwicklungsaktivität und verzinsliche On-Chain-Assets verlaufen – Dynamiken, die eher der traditionellen Finanzinfrastruktur ähneln.

Bitcoin wird zuerst Finanzanlage, Netzwerk zweitrangig

Die Rolle von Bitcoin in diesem neuen Regime wandelt sich ebenfalls.

Während der Vermögenswert 2025 neue Allzeithochs erreichte und weiterhin erhebliche Zuflüsse über regulierte börsengehandelte Fonds anzog, gingen die On-Chain-Aktivität und die Transaktionsgebühren im gleichen Zeitraum zurück.

Laut Binance signalisiert diese Divergenz die Reifung von Bitcoin zu einem makrofinanziellen Asset, auf das zunehmend über Off-Chain-Vehikel wie ETFs und Firmenkassen zugegriffen wird.

Institutionelle Zuflüsse, steigende Hashrate-Sicherheit und Diskussionen über staatliche Bitcoin-Reserven untermauern diese Positionierung, selbst wenn die Nutzung der Basis-Schicht eine Nebenrolle spielt.

Die Implikation ist, dass die künftige Performance von Bitcoin weniger von der Netzwerkdurchsatzrate oder der Adoption durch Privatanleger und stärker von seiner Integration in institutionelle Portfolios und nationale Bilanzen abhängen könnte.

Institutionen ersetzen Privatanleger als primäre Wachstumslokomotive

Im Bereich dezentraler Finanzen und tokenisierter Vermögenswerte hebt der Bericht ein ähnliches Muster der Institutionalisierung hervor.

Reale Vermögenswerte übertrafen 2025 dezentrale Börsen beim Total Value Locked, während die Protokollumsätze zunehmend denen etablierter Finanzunternehmen ähnelten.

Tokenisierte Geldmarktfonds und konforme Kreditstrukturen etablierten sich als glaubwürdige On-Chain-Alternativen zu traditionellen Cash-Management-Instrumenten.

Statt einer Rückkehr zu spekulativen Exzessen erwartet Binance, dass die nächste Wachstumsphase von Ausführungsqualität, regulatorischer Ausrichtung und Kapitaleffizienz geprägt sein wird.

In diesem Rahmen liegt der Wettbewerbsvorteil von Krypto nicht im Umgehen von Regulierung, sondern in seiner Einbettung in sie.

Mit der Lockerung der globalen Liquiditätsbedingungen und zunehmender politischer Klarheit, so Binance, tritt Krypto in seine erste echte, politik-konforme Expansionsphase ein – eine Phase, in der Institutionen, Stablecoins und Finanzinfrastruktur, nicht Hype, die Richtung des Marktes vorgeben.

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