Bitcoin (BTC) würde das Bankensystem in einem quantum attack überdauern, argumentierte der Milliardär und Investor Tim Draper, selbst wenn rund 25 % des Coin-Angebots auf exponierten Adressen liegen.
Zentrale Punkte:
- Tim Draper sagt, Quantencomputer werden in Banken einbrechen, lange bevor sie Bitcoin angreifen können.
- Bitcoins vollständige Transparenz lässt kein verborgenes Archiv für einen „jetzt ernten, später entschlüsseln“-Angriff zu.
- Bitcoins Signatur-Schwachstelle hat einen vorgeschlagenen Fix, während Banken sich auf staatliche Fristen verlassen.
Tim Draper Stellt Sich Hinter Bitcoin
Draper legte sein Argument in einem Beitrag auf X dar. Er said, Quantenmaschinen würden Banken lange vor der Blockchain hacken, und machte die Legacy-Infrastruktur verantwortlich, auf der die meisten Finanzinstitute beruhen. Bitcoin könne im Gegensatz dazu zu seinem letzten sicheren Block forken, ein Rollback, das breiten Konsens erfordern und im Widerspruch zum Versprechen der Unveränderlichkeit des Netzwerks stehen würde.
Forscher bezeichnen die Bedrohung für Banken als „jetzt ernten, später entschlüsseln“: Angreifer collect heute verschlüsselte Datensätze und warten auf künftige Maschinen, die Jahrzehnte vertraulicher Finanzhistorie mit einem Schlag lesbar machen. Bitcoin birgt keinen solchen versteckten Schatz, da jede Transaktion, Adresse und jedes Guthaben bereits im Klartext im öffentlichen Ledger einsehbar ist.
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Experten Bewerten Bitcoins Lösung
Bitcoin trägt dennoch ein echtes Quantenrisiko. Sein ECDSA-Signatursystem, der Code, der Ausgaben autorisiert, hinterlässt auf jeder Adresse, von der jemals Coins gesendet wurden, einen exponierten öffentlichen Schlüssel. Ein Quantencomputer, der Shors Algorithmus ausführt, könnte diesen Schlüssel theoretisch auf den privaten zurückführen – ein Risiko, das mit jeder mehrfach genutzten Adresse im Lauf der Zeit zunimmt.
SHA-256, die Funktion, die das Mining schützt, bleibt für Jahrzehnte außer Reichweite.
Ein Papier von März 2026 von Google Quantum AI senkte die Schwelle zum Brechen des ECDSA-Standards auf weniger als 500.000 physische Qubits, etwa ein 20-facher Rückgang gegenüber früheren Schätzungen aus dem Jahr 2019. Vorerst liegt der Angriff noch Jahre entfernt. Die Schwachstelle hat dennoch eine Antwort aus der Community in Form von BIP-360, das Post-Quantum-Signaturen hinzufügt, die vom US‑Standardisierungsinstitut NIST unterstützt und von Entwicklern bereits auf einem Testnet demonstriert wurden.
Banken haben keine solche Selbstverwaltung. Sicherheitschef Jameson Lopp hat estimated, dass rund 4 Millionen Bitcoin, fast ein Viertel des Angebots, bereits exponierte Schlüssel tragen, während einige Analysten argumentieren, zentral geführte Banken könnten schneller aufrüsten als Bitcoin.
Drapers Haltung fügt sich in eine lange Historie ein. Er stieg erstmals bei etwa 4 US‑Dollar in den Vermögenswert ein und verlor seine frühen Bestände im Mt. Gox collapse, bevor er sie 2014 in einer Auktion beschlagnahmter Coins wieder aufbaute. Quantenwarnungen hat er seit Jahren abgetan und die Gefahr als Problem dargestellt, das zunächst Banken lösen müssten.
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