Bitcoins nächster Bullenmarkt hat ein Billionen-Dollar-Problem

Bitcoins nächster Bullenmarkt hat ein Billionen-Dollar-Problem

Bitcoin (BTC) könnte weiterhin eine parabolische Rallye liefern, aber CryptoQuant‑Gründer Ki Young Ju sagt, dass die nächste Bewegung deutlich mehr institutionelles Kapital erfordert.

Wichtige Punkte:

  • Ju sagte, dass der nächste große Bullenzyklus von Bitcoin wahrscheinlich Billionen an Nettozuflüssen benötigt.
  • CryptoQuant‑Daten zeigen, dass jeder neue Zyklus mehr Kapital brauchte, um die Preise zu bewegen.
  • Firmen mit Treasury‑Beständen und ETFs haben den Zugang erweitert, aber Bitcoin wird weiterhin unter 60.000 US‑Dollar gehandelt.

Bitcoin-Kapital

Ki Young Ju sagte, Bitcoin könne weiterhin einen seismischen Preissprung verzeichnen, jedoch nur, wenn die institutionelle Allokation so stark wächst, dass sie Billionen an neuem Kapital aufnehmen kann.

Der CryptoQuant‑Gründer machte dieses Argument in einem Beitrag auf X, in dem er erklärte, dass die Kapitaleffizienz von Bitcoin nachgelassen habe, je reifer der Vermögenswert geworden sei.

In früheren Zyklen führten kleinere Zuflüsse zu extremen Gewinnen. Ju sagte, dass 2,7 Milliarden US‑Dollar an Nettozuflüssen 2011 einen Bitcoin‑Anstieg von 55.436 % produzierten, während 68 Milliarden US‑Dollar von 2015 bis 2017 eine Rallye von 10.000 % unterstützten.

Dieses Muster hat sich geändert. Von 2018 bis 2021 fielen rund 364 Milliarden US‑Dollar an Zuflüssen mit einem Anstieg von etwa 2.000 % zusammen, während nahezu 700 Milliarden US‑Dollar seit 2022 einen Zuwachs von 689 % hervorgebracht haben.

Ju sagte, Bitcoin müsse zu einem zentralen Makro‑Asset werden und mehr als 1 Billion US‑Dollar an realisierter Marktkapitalisierung aufnehmen, bevor eine größere Rallye einsetzen könne.

„Der nächste parabolische Bullenzyklus wird wahrscheinlich Billionen an Nettozuflüssen erfordern, was bedeutet, dass die institutionelle Adoption wirklich durchstarten muss“, schrieb Ju auf X.

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Institutionelles Bitcoin

Das institutionelle Engagement hat Rekordstände erreicht, doch der Markt reagiert nicht mehr wie in früheren Zyklen.

Bitcoin wird unter 60.000 US‑Dollar gehandelt, 53 % unter seinem Rekordhoch von 126.198 US‑Dollar im Oktober 2025. Anfang Juni sagte ein CryptoQuant‑Analyst, der Vermögenswert könnte nahe 53.000 US‑Dollar seinen Boden finden, bevor er eine Erholung versucht.

Börsennotierte Unternehmen halten inzwischen mehr als 1,2 Millionen BTC, wie aus von Bitcoin Treasuries zitierten Daten im Bericht hervorgeht. Das entspricht mehr als 5 % des gesamten Angebots.

Die Käufe folgten dem Strategy‑Modell, wobei Firmen wie Metaplanet, Twenty One Capital und Strive Bitcoin in ihre Bilanzen aufnahmen.

Spot‑Bitcoin‑ETFs haben zudem traditionelle Anleger in den Markt gezogen; die verwalteten Vermögenswerte liegen über 100 Milliarden US‑Dollar.

Die Debatte folgt auf die starke Umkehr von Bitcoin seit Ende 2025, als der Vermögenswert im Oktober sein Rekordhoch markierte, bevor er unter 60.000 US‑Dollar fiel. Dieser Rückgang erklärt, warum Jus Kapitalargument jetzt von Bedeutung ist: Institutionen sind zwar präsent, aber noch nicht groß genug, um den Verkaufsdruck zu übertreffen.

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