BlackRock sagt, dass über 90 % der Bitcoin-ETF-Anleger konsequent Kursrückgänge zum Nachkauf nutzen

BlackRock sagt, dass über 90 % der Bitcoin-ETF-Anleger konsequent Kursrückgänge zum Nachkauf nutzen

BlackRock hat den iShares Staked Ethereum (ETH) Trust ETF (ETHB) an der Nasdaq aufgelegt – seinen ersten Kryptowährungsfonds mit Staking. Er kombiniert eine Spot-Exposure auf Ether mit der Netzwerk-Rendite, die monatlich an Anleger weitergereicht wird.

Am selben Tag sagte Robert Mitchnick, der globale Leiter für digitale Vermögenswerte des Unternehmens, gegenüber CNBC, dass mehr als 90 % der Anlegerbasis des iShares Bitcoin (BTC) Trust (IBIT) sich in einem stetigen Akkumulationsmodus befinden – auch während Kursrückgängen.

Zusammen liefern diese beiden Offenlegungen das bislang klarste öffentliche Bild darüber, wie sich BlackRocks Krypto-Anlegerbasis tatsächlich verhält – im Gegensatz zu ihrer typischen Darstellung.

ETHB: Struktur und wirtschaftliche Eckdaten

ETHB staket zwischen 70 % und 95 % seiner Ether-Bestände über Coinbase Prime, wobei Figment, Galaxy Digital und Attestant als zugelassene Validatoren fungieren. Anleger erhalten etwa 82 % der Brutto-Staking-Erträge – derzeit bei ungefähr 3–4 % pro Jahr – die monatlich ausgeschüttet werden.

BlackRock und Coinbase behalten 18 % als Staking-Gebühr ein. Der Fonds erhebt eine Sponsorengebühr von 0,25 %, ermäßigt auf 0,12 % im ersten Jahr für die ersten 2,5 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten.

Die Auflage schließt eine strukturelle Lücke bei der ersten Generation von US-Spot-Ether-ETFs, die unter der vorherigen SEC-Führung das Staking aus ihren Anträgen herausnehmen mussten. BlackRocks Nicht-Staking-Ether-ETF ETHA verwaltet derzeit rund 6,5 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten.

ETHB ist nicht das erste Staking-Ether-Produkt in den USA – Grayscale und REX-Osprey waren früher am Markt – aber er startet mit einer Vertriebsreichweite, die kein Wettbewerber leicht nachbilden kann.

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Wer tatsächlich IBIT kauft

Mitchnick erklärte gegenüber CNBC, dass Privatanleger, Finanzberater und institutionelle Konten zusammen mehr als 90 % der IBIT-Anlegerbasis stellen und dass diese Gruppe „tendenziell sehr stabil“ sei und während Marktrückgängen einem Akkumulationspfad gefolgt sei.

Hedgefonds, die die restlichen rund 10 % ausmachen, verfolgen taktische Strategien wie Basis-Trades – Long im Spot-ETF und Short in Futures – die lediglich temporäre Zu- und Abflüsse erzeugen, ohne eine klare Richtungsüberzeugung widerzuspiegeln.

IBIT verzeichnete im Jahr 2025 Nettozuflüsse von rund 26 Milliarden US-Dollar während des Jahres und gehörte damit laut Daten von Bloomberg zu den fünf US-ETFs mit den höchsten jährlichen Zuflüssen – obwohl Bitcoin im selben Zeitraum eine negative Jahresrendite aufwies.

Der Fonds hält inzwischen über 55 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten. Das gesamte verwaltete Krypto-Vermögen (AUM) von BlackRock, einschließlich IBIT, ETHA, ETHB und tokenisierter Fonds, liegt bei rund 130 Milliarden US-Dollar.

Mitchnick sagte, BlackRock bewerte potenzielle zusätzliche Krypto-ETFs anhand von Kriterien wie Liquidität, Marktreife, Skalierbarkeit und klar erkennbaren Anwendungsfällen. Konkrete Vermögenswerte über Bitcoin und Ethereum hinaus wurden nicht genannt.

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