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Coin Center warnt vor künftigen US‑Durchgreifen, falls der CLARITY Act scheitert

Coin Center warnt vor künftigen US‑Durchgreifen, falls der CLARITY Act scheitert

Peter Van Valkenburgh, Geschäftsführer von Coin Center, warnte, dass die Priorisierung „kurzfristiger Geschäftsinteressen“ gegenüber der Verabschiedung des CLARITY Act die Krypto­branche für künftige Durchsetzungs­maßnahmen weniger freundlicher Regierungen verwundbar machen könnte.

Die Sorge der Interessen­vertretung konzentriert sich auf Entwickler­schutz im Blockchain Regulatory Certainty Act, der klarstellen würde, dass nicht‑verwahrende Software­entwickler keine Geldübermittler sind.

Van Valkenburgh argumentierte, die Gesetzgebung solle die „nächste Regierung binden“, und zwar durch gesetzliche Schutz­bestimmungen statt durch das Wohlwollen der aktuellen Aufsicht. Ohne diese Schutzmechanismen sei die Branche „staatsanwaltschaftlichem Ermessen, politischer Mode und Angst“ ausgesetzt, erklärte er.

Stillstand wegen Stablecoin‑Renditen

Der Digital Asset Market Clarity Act steckt weiterhin im Bank­aus­schuss des Senats fest, obwohl die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks am 20. März einen Kompromiss zu Rendite­regelungen für Stablecoins erzielt haben.

Die Vereinbarung verbietet passive Rendite allein durch das Halten von Stablecoins, erlaubt aber aktivitäts­basierte Erträge.

Branchenvertreter, die den Entwurf am 23. März einsehen konnten, beschrieben die Formulierungen als „zu eng gefasst“. Coinbase wandte sich öffentlich gegen den Kompromiss. Jason Somensatto, Politik­direktor von Coin Center, bezeichnete die Debatte um Stablecoin‑Renditen als den „Hauptblocker“, der den Fortschritt verhindere.

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Ungewisser Weg für Entwickler­schutz

Van Valkenburgh warnte, dass ohne gesetzliche Klarheit ein künftiges Justiz­ministerium die Durchsetzung gegen Entwickler von Privacy‑Tools verschärfen und sie wie nicht registrierte Geldübermittler behandeln könnte.

Die Sorge erinnert an Kritik am ehemaligen SEC‑Vorsitzenden Gary Gensler, der am 20. Januar 2025 ausschied und dem die Branche vorwarf, Politik über Durchsetzungs­maßnahmen statt über formelle Regulierung betrieben zu haben.

Der CLARITY Act muss fünf aufeinanderfolgende Hürden nehmen, bevor er den Schreibtisch des Präsidenten erreicht: Ausarbeitung im Bank­aus­schuss des Senats (anvisiert für Ende April), anschließende Abstimmung im Plenum des Senats mit der erforderlichen 60‑Stimmen‑Mehrheit, Angleichung an die Version des Landwirtschafts­ausschusses, Angleichung an die vom Repräsentanten­haus verabschiedete Version sowie die Unterzeichnung durch den Präsidenten.

Senator Bernie Moreno erklärte, das Gesetz müsse bis Mai vorankommen, sonst könne Krypto‑Gesetzgebung um Jahre verzögert werden.

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