Ethereum verzeichnete letzte Woche seine bislang höchste Rate an Neuerstellungen von Wallets, mit durchschnittlich 327.000 täglich eröffneten Adressen und einem Tageshöchststand von 393.600 am Sonntag, obwohl der Tokenpreis während dieses Anstiegs relativ stabil blieb.
Was passiert ist: Rekordwachstum bei Wallets
Die von der Blockchain-Analysefirma Santiment am 13. Januar veröffentlichten Daten zeigen, dass die Netzwerkaktivität von Ethereum ein beispielloses Niveau erreicht hat. Die 393.600 neuen Wallets am Sonntag stellten die höchste Tageszahl in der Geschichte des Netzwerks dar.
Die Gesamtzahl der ETH haltenden Wallets stieg auf rund 173 Millionen. Viele dieser Konten scheinen laut Santiment aktiv statt inaktiv zu sein.
Das Analyseunternehmen führte einen Teil des Wachstums auf Ethereums Fusaka‑Upgrade im Dezember zurück, das die Transaktionskosten senkte und die Leistung von Anwendungen verbesserte.
Niedrigere Gebühren haben das Netzwerk für Erstnutzer zugänglicher gemacht, die Ethereum zuvor aufgrund der hohen Kosten gemieden hatten.
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Warum das wichtig ist: Netzwerknutzung statt Spekulation
Das Muster deutet darauf hin, dass Nutzer beitreten, um mit Anwendungen zu interagieren, statt ausschließlich auf Kursbewegungen zu spekulieren.
Santiment beobachtete Ende letzten Jahres eine starke Stablecoin‑Aktivität auf Ethereum, was auf reale wirtschaftliche Transaktionen im Netzwerk hindeutet.
Mehr als 76 Milliarden US‑Dollar in ETH sind inzwischen in DeFi‑Protokollen eingeschlossen. Die großen Börsen Binance und Coinbase halten gemeinsam über 6 Millionen ETH im Staking für ihre Kunden. Solche Verpflichtungen deuten in der Regel auf langfristige Teilnahme statt kurzfristigen Handel hin.
Ähnliches Walletwachstum ging Kursrallyes während des DeFi‑Booms 2020 und des NFT‑Aufschwungs 2021 voraus.
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