Ethereum schlägt Bitcoin erstmals 2026, während 325 Mio. $ aus BTC-ETFs abfließen

Ethereum schlägt Bitcoin erstmals 2026, während 325 Mio. $ aus BTC-ETFs abfließen

Ethereum (ETH) übertraf Bitcoin (BTC) erstmals im Jahr 2026, da institutionelle Zuflüsse sich verschoben und die Netzwerkaktivität stark anzog, was auf eine mögliche Kapitalrotation hindeutet.

ETH/BTC-Verhältnis erreicht Hoch in 2026

Das ETH/BTC-Verhältnis stieg auf seinen höchsten Stand seit Januar, wobei die Finanzierungsraten laut der Analysefirma „vertraute ETH-Gier-Signale“ aussendeten.

Die Bewegung fiel mit Nettoabflüssen von 325 Millionen US-Dollar aus Bitcoin-ETFs am 13. April zusammen, angeführt von Fidelity und ARK.

Ethereum-ETFs verzeichneten derweil tägliche Zuflüsse von 7,7 Millionen US-Dollar und wöchentlich 187 Millionen US-Dollar – ihre bislang stärkste Leistung des Jahres. Die Netzwerkaktivität stieg im Wochenvergleich um 41 % auf rund 3,6 Millionen tägliche Transaktionen.

Wallets mit mindestens 100.000 ETH erhöhten sich von 54 auf 57 – ein Muster, das historisch oft Kursanstiegen vorausging. Dennoch ist das Bild nicht durchweg bullisch: Das Stablecoin-Transfervolumen auf Ethereum fiel um 42,6 %, und die Gebühren gingen fast um 50 % zurück, was auf mehr Transaktionen mit geringerem wirtschaftlichem Gewicht hindeutet.

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Analysten bewerten Rotationssignal

CoinMarketCap-Analyst CryptoAnu merkte an, dass ETH weiterhin auf Widerstand um 2.400 US-Dollar trifft und dass das Verhältnis auf Wochenbasis 0,035 zurückerobern müsse, um eine echte Altcoin-Rotation zu bestätigen. CryptoAnu verwies zudem auf das Pectra-Upgrade und erklärte, dessen wirtschaftliche Auswirkungen „werden 2026 endlich spürbar, da nun über 30 % des Angebots gestakt und gebunden sind“.

Analyst Ledgix mahnte zur Vorsicht und beschrieb die Outperformance eher als „Signal zum Beobachten“ denn zum Hinterherjagen. Ledgix stellte fest, dass ETH typischerweise der erste Empfänger ist, wenn Kapitalflüsse sich zu bewegen beginnen – aufgrund seiner Ökosystemtiefe, Staking-Renditen und wachsenden institutionellen Relevanz.

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