Europa will einen Krypto-Regulierer statt 27 — EZB stimmt zu

Europa will einen Krypto-Regulierer statt 27 — EZB stimmt zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einen Plan der Europäischen Union unterstützt, der nationalen Aufsichtsbehörden die Kontrolle über Krypto entziehen und sie einer einzigen EU-level authority übertragen würde.

EZB befürwortet zentralisierte Kryptoaufsicht

Die EZB unterstützte am Freitag den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Aufsicht über wichtige Finanzmarktteilnehmer, darunter Anbieter von Kryptodienstleistungen, zu zentralisieren, wie Reuters reported berichtete.

Der Plan würde Lizenzierungs- und Aufsichtsbefugnisse auf die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) übertragen.

Nach dem von Frankreich und Deutschland vorangetriebenen Vorschlag würde die ESMA die Zulassung aller Kryptounternehmen im gesamten Block übernehmen. Die Idee kam erstmals während der Ausarbeitung der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) emerged auf.

„Die EZB unterstützt die Vorschläge der Kommission voll und ganz, die einen ehrgeizigen Schritt in Richtung einer tieferen Integration der Kapitalmärkte und der Finanzmarktaufsicht innerhalb der Union darstellen“, erklärte die Bank in einer unverbindlichen Stellungnahme.

ESMA-Chefin Verena Ross hatte zuvor argumentiert, dass der Aufbau von Regulierungsexpertise 27‑mal in getrennten nationalen Behörden ineffizient sei. Die EZB stellte fest, dass die ESMA über ausreichendes Personal und Ressourcen verfügen müsse, und empfahl einen schrittweisen Übergang, um Störungen zu minimieren. Die Regierungen der EU und das Europäische Parlament dürften in den kommenden Monaten über den Vorschlag verhandeln.

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Bedenken um MiCA-Glaubwürdigkeit

Nicht alle sind mit der Neuausrichtung einverstanden. Mehrere kleinere Staaten — Luxemburg, Irland und Malta — warnten, der Plan könne ihre Finanzsektoren schwächen.

Robert Kopitsch, Generalsekretär von Blockchain for Europe, sagte im November, dass eine erneute Öffnung von MiCA in dieser Phase rechtliche Unsicherheiten schaffen und Genehmigungsprozesse verzögern könne.

Er argumentierte, dass eine Zentralisierung warten solle, bis „konkrete Erfahrungen und Erkenntnisse aus den ersten Jahren der MiCA-Umsetzung vorliegen“.

Judith Arnal, Vorstandsmitglied der Bank von Spanien und Senior Research Fellow am Centre for European Credit Research Institute, erklärte, dass jüngste Versuche, die Kryptoregeln des Blocks zu ändern, das Risiko bergen, „die Glaubwürdigkeit von MiCA als kohärentes und weltweit einflussreiches Regulierungswerk zu untergraben“.

Die Debatte spiegelt eine breitere Spannung wider, die MiCA seit seiner Verabschiedung begleitet. Während der Rahmen darauf ausgelegt war, der EU ein einheitliches Regelwerk für digitale Vermögenswerte zu geben, hat seine Umsetzung Unterschiede zwischen nationalen Ansätzen offengelegt — insbesondere nachdem die ESMA im vergangenen Jahr Maltas Lizenzierungsstandards für Kryptounternehmen infrage gestellt hatte.

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