Apples erstes faltbares iPhone soll aufgeklappt lediglich 4,5 Millimeter dick sein – und damit das bislang dünnste Gerät werden, das der Konzern je auf den Markt gebracht hat.
Die wichtigsten Punkte:
- Leaks sehen das faltbare iPhone bei rund 4,5 mm im geöffneten und 9 bis 9,5 mm im geschlossenen Zustand.
- Die Vorstellung wird Anfang September gemeinsam mit der iPhone‑18‑Pro‑Reihe erwartet.
- Der extreme Formfaktor erzwingt Einschnitte: zwei Kameralinsen statt drei und Touch ID statt Face ID.
Gerüchte zur Bauhöhe des iPhone Fold
Leaks und Analystenberichte taxieren das Gehäuse im aufgeklappten Zustand auf rund 4,5 mm, geschlossen soll das Gerät zwischen 9 und 9,5 mm liegen. Apples aktuell dünnstes Produkt, das 13‑Zoll‑iPad Pro, kommt auf 5,1 mm. Das Foldable würde diesen Wert unterbieten – trotz Scharnier, zwei Display-Panels und der Mechanik, die beide Seiten zusammenhält.
Der Konzern wird laut Berichten voraussichtlich Anfang September präsentieren – zusammen mit iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Erwartet werden ein Außendisplay um 5,3 Zoll sowie ein 7,8‑Zoll‑Panel innen. Frühere Preisprognosen starteten bei rund 2.000 US‑Dollar, inzwischen haben sie sich angesichts höherer Speicher- und Komponentenpreise Richtung 2.900 US‑Dollar verschoben.
Platz ist der limitierende Faktor, der alle weiteren Entscheidungen diktiert. Laut Leakern verzichtet Apple daher auf Face ID und integriert stattdessen einen Touch‑ID‑Sensor im Powerbutton. Auf der Rückseite soll das Gerät mit zwei statt drei Kameralinsen auskommen – ein Rückschritt im Vergleich zu den Pro‑Modellen.
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Ming-Chi Kuo über Scharnier und Materialien
Analyst Ming‑Chi Kuo bringt das Design mit einem Titanrahmen und einem Scharnier in Verbindung, das Edelstahl mit Liquidmetal kombiniert – einer amorphen Legierung, die für hohe Ermüdungsfestigkeit bekannt ist. Designskizzen verweisen zudem auf 3D‑gedruckte Titan‑Trägerplatten und chemisch gehärtetes Ultrahochglaspanel hinter dem faltbaren Display. Jeff Pu rechnet damit, dass Titan in den hochbelasteten Zonen zum Einsatz kommt, während der restliche Rahmen aus Aluminium besteht, um Wärme besser zu verteilen und Gewicht zu sparen.
All diese Komponenten müssen jahrelanges tägliches Auf- und Zuklappen überstehen, ohne auszuleiern. Der entscheidende Punkt bleibt dennoch die Falz selbst – jene sichtbare Knickstelle, die Apple seit Jahren zu kaschieren versucht.
Genau hier liegt der Zielkonflikt, den Käufer gegen den beeindruckenden Dünnwert abwägen müssen: Ein schmaleres Chassis lässt weniger Material, um die Belastungen permanenten Auf- und Zuklappens abzufedern. Samsungs Galaxy Z Fold 7 kommt bereits heute auf 4,2 mm im geöffneten und 8,9 mm im geschlossenen Zustand. Beim reinen Datenblatt läge Apple damit knapp dahinter.
iPhone Air als bisheriger Maßstab
Apple vermarktet das iPhone Air mit 5,6 mm Bauhöhe als bislang dünnstes iPhone – realisiert durch einen Titanrahmen der Güteklasse 5 und eine komplett neue innere Architektur.
Dieses Modell löste das iPhone 6 als Dünnheits-Champion ab. Das iPhone 6 maß 6,9 mm, hielt den Rekord über ein Jahrzehnt – und sorgte mit der „Bendgate“-Debatte für so viel Kritik, dass Robustheit seitdem zu einem Dauerbrenner in der iPhone-Diskussion geworden ist.
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