Grayscale hat die Gewichtung von Bittensor (TAO) in seinem KI-orientierten Kryptofonds im Rahmen eines vierteljährlichen Rebalancings von 31,35 % auf 43,06 % angehoben. Dieser Schritt folgte auf den jüngsten Antrag des Unternehmens für einen eigenen Bittensor-ETF bei der U.S. Securities and Exchange Commission.
Details zum Grayscale-Rebalancing
Die Erhöhung machte TAO mit deutlichem Abstand zur größten Position im Portfolio. Es wurden keine neuen Vermögenswerte hinzugefügt oder entfernt, sodass die Zusammensetzung des Fonds ansonsten unverändert blieb.
NEAR Protocol (NEAR) sank von 26,54 % auf 24,43 %. Filecoin (FIL) fiel von 13,77 % auf 9,86 %, während The Graph (GRT) auf 4,15 % zurückging und Story (IP) auf 2,73 % reduziert wurde. Render (RENDER) war der einzige weitere Vermögenswert mit Zugewinnen und stieg leicht auf 15,77 %.
Grayscale hat zudem eine aktualisierte Registrierungserklärung bei der SEC für ein eigenständiges Bittensor-Investmentprodukt eingereicht.
Der vorgeschlagene Grayscale Bittensor Trust würde TAO direkt halten und dessen Marktpreis abbilden, mit dem Ziel, später in einen ETF umgewandelt und an der NYSE Arca gelistet zu werden, sofern die Aufsichtsbehörden zustimmen.
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Wachstum des TAO-Netzwerks
Das Netzwerk von Bittensor ist auf 128 Subnetze angewachsen – unabhängige, KI-fokussierte Netzwerke, die als Open-Source-Startups innerhalb des Frameworks des Protokolls aufgebaut sind.
Der Token weist eine Marktkapitalisierung von rund 6,2 Milliarden US-Dollar auf.
Ein Subnetz, Targon Compute, erzielte Berichten zufolge in der vergangenen Woche einen Umsatz von 105.000 US-Dollar. Das entspricht einer annualisierten Run-Rate von rund 5,5 Millionen US-Dollar – ein beachtlicher Wert angesichts der relativ moderaten Fully-Diluted-Bewertung von etwa 82 Millionen US-Dollar.
TAO-Kursausblick
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wurde TAO bei 313,82 US-Dollar gehandelt, ein Plus von 3,1 % an diesem Tag, nachdem zuvor ein Hoch von 329,95 US-Dollar erreicht worden war. Der Aufwärtstrend seit Mitte März blieb intakt, auch wenn sich die Kursbewegung knapp unterhalb der Widerstandszone von 330–360 US-Dollar zu konsolidieren scheint.
Der Relative-Stärke-Index deutete auf bullische Dynamik hin, ohne in überhitztes Terrain vorzudringen. Der MACD signalisierte jedoch Schwäche, da die Signallinie nach vorne zog und das Histogramm ins Negative drehte.
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