iPhone-18-Pro-Nachfrage bleibt verhalten – nur Tage vor Auslieferungsstart

Soft iPhone 18 Pro pre-orders tracked by GF Securities and JPMorgan push Apple's build plan to 72 million units. (Image: Shutterstock)
Soft iPhone 18 Pro pre-orders tracked by GF Securities and JPMorgan push Apple's build plan to 72 million units. (Image: Shutterstock)

Apple bringt am Freitag seine neue iPhone 18 Pro-Reihe auf den Markt – nach einem verhaltenen Vorbestellungsstart, der GF Securities-Analyst Jeff Pu dazu veranlasst hat, seine Produktionsschätzung auf 72 Millionen Geräte zu senken.

Wichtigste Punkte:

  • Jeff Pu spricht von verhaltenen iPhone-18-Pro-Vorbestellungen und reduziert seine Produktionsprognose auf 72 Millionen Geräte.
  • JPMorgan ermittelt weltweit Lieferzeiten von im Schnitt sieben Tagen für das Pro und 19 Tagen für das Pro Max – jeweils unter Vorjahresniveau.
  • Apple startet beim iPhone 18 Pro ab 1.199 US-Dollar, das faltbare iPhone Duo ist ab 16. Oktober vorbestellbar.

Jeff Pu senkt Produktionsprognose für das iPhone 18

Pu bezeichnete in einer am Dienstag veröffentlichten Studie die Wartezeiten bei den Vorbestellungen als „laumwarm“. Er macht begrenzte Hardware-Neuerungen und höhere Preise – vor allem in den größeren Speichervarianten – verantwortlich. Seine Einstufung für Apple belässt er auf „Halten“ mit einem Kursziel von 369 US-Dollar.

In den USA liegen viele Modelle des iPhone 18 Pro Max mit 256 GB und 512 GB mittlerweile bei Lieferzeiten von drei bis vier Wochen. Nahezu alle Konfigurationen des kleineren Pro sind dagegen noch zum Marktstart lieferbar. Die Farbe Burgundy liegt in diesem Jahr klar vorn, Silber verzeichnet unter den vier angebotenen Finishes das geringste Interesse.

Das iPhone 18 Pro startet bei 1.199 US-Dollar, das Pro Max bei 1.299 US-Dollar und reicht bis 2.499 US-Dollar für die 2-TB-Variante. Pu senkte seine gemeinsam betrachtete Produktionsprognose für beide Pro-Modelle auf 72 Millionen Einheiten und verweist auf Engpässe rund um die neue Kamera mit variabler Blende.

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JPMorgan: Lieferzeiten hinter iPhone 17 zurück

Analyseabteilungen an der Wall Street registrierten kürzere Lieferzeiten als vor einem Jahr, sind sich aber uneinig, wie diese Signale zu deuten sind. JPMorgan-Analysten um Samik Chatterjee ermittelten im Schnitt weltweit sieben Tage Lieferzeit für das Pro und 19 Tage für das Pro Max. Beim iPhone 17 lagen die Vergleichswerte bei 15 bzw. 24 Tagen. In China fiel der Rückgang am deutlichsten aus: 13 und 21 Tage statt jeweils 30 Tage im Vorjahr.

In den USA, die für rund 34 % der iPhone-Auslieferungen stehen, kommt das Pro auf zwei Tage Lieferzeit nach vier Tagen im Vorjahr, während das Pro Max leicht auf 22 von 21 Tagen steigt. Chatterjee schreibt, viele Kunden – vor allem in China – dürften auf das faltbare Duo warten.

Faltbares iPhone Duo erschwert Bewertung der Nachfrage

Chatterjee und sein Team geben zu bedenken, dass Apple in diesem Herbst auf ein klassisches Basismodell verzichtet hat. Dadurch seien die Zuteilungen in der Lieferkette schwer direkt mit früheren Zyklen vergleichbar. Pu hat seine Prognose für das Duo 2026 separat von 7 auf 6 Millionen Geräte gekappt und verweist auf Produktionsprobleme mit dem Scharnier. Er rechnet dennoch damit, dass das Faltmodell, das ab 16. Oktober für 1.999 US-Dollar vorbestellbar ist, Kunden vom Pro Max abziehen wird.

Bereits eine halbe Stunde nach Öffnung der Vorbestellungen am 12. September zeigte kein einziges iPhone-18-Pro-Modell in den USA Verzögerungen – ein klarer Bruch mit den zuletzt üblichen Apple-Starts. Bis zum 14. September waren die Liefertermine für die meisten Modelle dann jedoch auf Ende September und Oktober gerutscht; für das Pro Max wurden Zeitfenster zwischen 6. und 13. Oktober genannt.

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Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

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