Justin Sun verschärft Konflikt mit WLFI, während HTX USD1 entfernt

Justin Sun verschärft Konflikt mit WLFI, während HTX USD1 entfernt

HTX wird USD1 (usd1) von seiner Plattform entfernen, nachdem World Liberty Financial mit der Börse verbundene Wallet‑Adressen eingefroren hat und so einen Streit, der bereits vor Gericht ausgetragen wird, weiter eskaliert.

Wichtige Punkte:

  • HTX wird USD1 am 7. Juni delisten und berechtigte Bestände im Verhältnis 1:1 in USDT umwandeln.
  • Der Schritt folgt auf die Entscheidung von WLFI, mit HTX verknüpfte Wallet‑Adressen einzufrieren.
  • Der Konflikt fügt dem laufenden Rechtsstreit zwischen Justin Sun und WLFI ein weiteres Kapitel hinzu.

HTX‑Delisting von USD1

HTX gab am 6. Juni bekannt, dass USD1 am 7. Juni um 11:00 Uhr UTC+8 vom Handel entfernt wird.

Berechtigte Nutzer, die den Stablecoin halten, erhalten Tether (usdt) zu einem Umrechnungskurs von 1:1, sobald der Delisting‑Prozess abgeschlossen ist.

Die Börse erklärte, die Entscheidung solle potenzielle Risiken verringern, Nutzervermögen schützen und ein faires Handelsumfeld aufrechterhalten. HTX fügte hinzu, dass das umgewandelte USDT direkt den Spot‑Konten der Nutzer gutgeschrieben wird, während der genaue Verteilungszeitplan gesondert bekannt gegeben wird.

Die Ankündigung folgt auf eine frühere Mitteilung vom 5. Juni. Damals erklärte HTX, World Liberty Financial habe einseitig On‑Chain‑Adressen eingefroren, die mit der Börse in Verbindung stehen, und sich dabei auf sanktionsbezogene Compliance‑Prüfungen berufen. Nach Angaben von HTX beschränkte die Maßnahme die Zirkulation bestimmter, mit WLFI verbundener Vermögenswerte und warf Fragen zur Sicherheit der Assets auf.

Bevor entschieden wurde, USD1 vollständig zu entfernen, setzte die Börse mehrere Handelspaare aus, darunter WLFI/USDT, USD1/USDT, Bitcoin (btc)/USD1 und Ethereum (eth)/USD1.

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Justin‑Sun‑Klage

Die jüngste Maßnahme steht vor dem Hintergrund eines andauernden Rechtsstreits zwischen Justin Sun und World Liberty Financial.

Sun behauptet, WLFI habe mit ihm verbundene Token ohne Rechtfertigung eingefroren und gewarnt, das Projekt könne diese Vermögenswerte möglicherweise zerstören, sodass eine Wiedererlangung unmöglich wäre. Er kritisierte außerdem das, was er als eine Blacklist‑Mechanik beschreibt, die es dem Projekt erlaubt, Nutzer­gelder einzufrieren oder einzuschränken.

WLFI weist diese Behauptungen zurück und hat eine Gegenklage eingereicht. Das Unternehmen wirft Sun vor, eine Kampagne der Verleumdung und Verzerrung organisiert zu haben, während er schädliche Vorwürfe über soziale Medien, Influencer und automatisierte Konten verstärke.

In den vergangenen Wochen hat sich der Konflikt über den Gerichtssaal hinaus ausgeweitet. Was als Streit über eingefrorene Vermögenswerte begann, umfasst inzwischen Handelssperren an Börsen, das Delisting eines Stablecoins und öffentliche Anschuldigungen beider Seiten. Die Entfernung von USD1 markiert die jüngste Eskalation in einem Konflikt, der den Marktzugang und die Liquidität für Nutzer zunehmend beeinträchtigt.

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