Galaxy Digital Gründer und CEO Mike Novogratz sagte, dass Bitcoin (BTC) sich einem Markttief nähern könnte, nachdem der Kurs auf rund 76.000 US‑Dollar gefallen ist, während die Kryptomärkte in den vergangenen 24 Stunden 2,65 Milliarden US‑Dollar an Liquidationen verzeichneten und ein breiterer struktureller Abschwung 2,2 Billionen US‑Dollar an gesamter Marktkapitalisierung ausgelöscht hat.
Was passiert ist: Novogratz sieht Boden
Novogratz sagte gegenüber Bloomberg Television, dass der Rückgang von Bitcoin auf etwa 76.000 US‑Dollar Verkaufsdruck am Rand widerspiegele, nicht jedoch einen Einbruch des institutionellen Interesses. Neue Institutionen kämen weiterhin in den Markt, erklärte er, aber die Preise würden nach wie vor von marginalen Käufern und Verkäufern bestimmt.
„Ich denke, wir kommen dem Boden nahe“, sagte Novogratz. „Und hören Sie, es gibt ein paar Dinge, die helfen könnten. Das Marktstrukturgesetz. Dessen Verabschiedung wäre eine große Sache. Die Leute sind derzeit sehr pessimistisch, was seine Chancen angeht. Ich bin tatsächlich etwas optimistischer, dass etwas erreicht wird, weil ich glaube, dass beide Seiten es wollen.“
Der Ausverkauf traf den Markt breit und heftig. Bitcoin fiel am Donnerstag unter 64.000 US‑Dollar und erreichte ein Tagestief von 63.549 US‑Dollar auf Binance, bevor er sich leicht auf 63.750 US‑Dollar erholte – das niedrigste Niveau seit Oktober 2024 und damit wurden die seit dem Wahlsieg von Donald Trump erzielten Gewinne ausgelöscht.
Ethereum (ETH) brach unter 1.900 US‑Dollar ein und wurde nach einem Tief von 1.868 US‑Dollar bei 1.871 US‑Dollar gehandelt. Erzwungene Liquidationen lösten einen Kaskadeneffekt von Verkaufsdruck an den Derivatemärkten aus, als die Kurse nacheinander wichtige Unterstützungszonen durchbrachen.
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Warum es wichtig ist: Politische Katalysatoren voraus
Novogratz nannte zwei potenzielle Katalysatoren, die die Abwärtsbewegung umkehren könnten. Der erste ist die Verabschiedung des Marktstrukturgesetzes, das seiner Aussage nach von beiden Parteien im Kongress unterstützt wird – trotz des derzeitigen Pessimismus hinsichtlich seiner Erfolgsaussichten.
Der zweite ist ein Wandel in den Erwartungen an die Geldpolitik.
Die jüngsten Marktrückgänge seien teilweise durch die Angst vor einem restriktiven Kurs der Notenbank getrieben worden, sagte Novogratz, doch diese Sorgen könnten übertrieben sein. Er rechnet damit, dass sich die Geldpolitik angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage eher locker ausrichten wird, was risikoreiche Anlagen wie Krypto unterstützen könnte.
Er merkte außerdem an, dass der Wegfall von Inflationsendrisiken generell positiv für die US‑Wirtschaft sei, auch wenn dies nicht sofort bullisch für Anlagen wie Bitcoin, Gold und Silber sein müsse.
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