Der On‑chain‑Analyst James Check argumentiert, dass selbst ein Worst‑Case‑Quantum Attack, bei der Bitcoin (BTC)‑Coins aus der frühen Ära abgezogen werden, den Markt nicht zum Einsturz bringen würde.
Mathematik der Quantengefahr
Check, Gründer von Checkonchain, hat am 23. April einen Bericht mit dem Titel „Selling Satoshi's Stack“ veröffentlicht. Der Beitrag, über den CryptoPotato und Bitcoinist berichteten, zerlegt die oft zitierte Zahl von 6,9 Millionen BTC, die mit Quantenrisiken in Verbindung gebracht wird.
Rund 1,716 Millionen BTC liegen in P2PK‑Adressen aus der Satoshi‑Ära, weitere 214.000 BTC in Taproot‑Wallets und 4,996 Millionen BTC in wiederverwendeten Adressen. Check argumentiert, dass Börsen, Verwahrer und ETFs, die den Großteil der Coins in wiederverwendeten Adressen halten, vor dem Eintreffen eines kryptographisch relevanten Quantencomputers migrieren werden.
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Marktaufnahmekapazität
Check testete den schlimmsten Fall: jede P2PK‑Coin wird gestohlen und auf den Markt geworfen. Seine Daten zur wiederbelebten Umlaufmenge zeigen, dass der Markt während Bullenphasen regelmäßig 10.000 bis 30.000 BTC pro Tag aufnimmt.
Dieses Tempo bedeutet, dass der gesamte Satoshi‑Bestand ungefähr 60 bis 90 Tagen normalem Verkaufsdruck entspricht.
Check unterstützte außerdem die BIP‑360‑„Hourglass“‑Idee, die P2PK‑Ausgaben auf eine pro Block begrenzt und das Abwickeln auf etwa 264 Tage streckt.
Die Debatte hat sich zugespitzt, seit Googles Forschung von März zeigte, dass Quantencomputer theoretisch Elliptic‑Curve‑Schlüssel in wenigen Minuten knacken könnten. BTC wurde zum Zeitpunkt von Checks Bericht bei etwa 77.556 US‑Dollar gehandelt, während die breitere Community weiterhin darüber gespalten ist, ob verwundbare Coins eingefroren oder freigegeben werden sollen.
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