Bundesstaatsanwälte haben ein US-Gericht gebeten, den Versuch von Sam Bankman-Fried, ein neues Verfahren zu erwirken, abzuweisen. Sie argumentieren, dass die Behauptungen des FTX-Gründers über seine zusammengebrochene Kryptobörse und die Umstände seiner Verurteilung unsupported and misleading. seien.
In einem am Mittwoch beim Bundesgericht in Manhattan eingereichten Schriftsatz erklärten die Regierungsanwälte, der von Bankman-Fried selbst verfasste Antrag auf ein neues Verfahren erfülle nicht die rechtlichen Anforderungen für die Aufhebung seiner Verurteilung, according to Law360.
Der ehemalige Krypto-Manager verbüßt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe, nachdem er für schuldig befunden wurde, Kunden der inzwischen insolventen Börse FTX betrogen zu haben.
Bankman-Fried reichte den Antrag im vergangenen Monat ohne anwaltliche Vertretung ein und verfasste ihn selbst aus einem Bundesgefängnis in Kalifornien.
Der Antrag wurde getrennt von seiner laufenden Berufung vor dem Berufungsgericht des zweiten US-Bezirks eingereicht, in der er von Anwälten vertreten wird.
Streit über die Behauptung, FTX sei solvent gewesen
In seinem Schriftsatz argumentierte Bankman-Fried, die Staatsanwälte hätten potenzielle Zeugen eingeschüchtert, die Aussagen zu seinen Gunsten hätten machen können.
Seinen Angaben zufolge hätten diese Zeugen neue Beweise vorlegen können, die darauf hindeuteten, dass die Börse in der Lage gewesen sei, Kundengelder zurückzuzahlen.
Die Staatsanwälte widersprachen diesen Behauptungen entschieden.
In ihrer Erwiderung erklärten sie, die von Bankman-Fried genannten Personen seien seinem Verteidigerteam schon vor dem Prozess bekannt gewesen und keines der von ihm angeführten Beweismittel hätte das Urteil der Geschworenen verändert.
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Regierungsanwälte wiesen auch Bankman-Frieds wiederholte Behauptung zurück, FTX sei zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs solvent gewesen.
Sie argumentierten, diese Behauptung stütze sich auf Bilanzierungsansätze, die Sachverständige, Restrukturierungsexperten und die Geschworenen selbst bereits während des Verfahrens abgelehnt hätten.
Das Vorhandensein anderer Vermögenswerte in der FTX-Bilanz belege nicht, dass das Unternehmen tatsächlich die Kryptowährungs-Einlagen hielt, von denen die Kunden annahmen, dass sie sich auf ihren Konten befanden.
FTX brach im November 2022 zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass Kundengelder mit Vermögenswerten von Alameda Research, einer eng mit Bankman-Fried verbundenen Handelsfirma, vermischt worden waren. Die Liquiditätskrise zwang die Börse, Auszahlungen zu stoppen und schließlich Insolvenz anzumelden.
Während des Prozesses 2023 sagten mehrere ehemalige Führungskräfte aus, Bankman-Fried habe die Übertragung von Kundengeldern an Alameda Research angewiesen, wo das Geld für Venture-Investitionen, politische Beiträge und Immobilienkäufe verwendet wurde.
Staatsanwälte weisen Behauptungen politischer Vergeltung zurück
Bankman-Fried hat außerdem geltend gemacht, seine Strafverfolgung sei politisch motivierte Vergeltung im Zusammenhang mit seiner Kritik an der Regierungspolitik gegenüber der Kryptoindustrie.
Die Staatsanwälte wiesen diese Behauptung als unbegründet zurück und bezeichneten sie als Teil eines umfassenderen Versuchs des ehemaligen Managers, die öffentliche Wahrnehmung des Falls zu verändern.
Nach Angaben der Regierung umfassten angeblich von Bankman-Fried nach dem Zusammenbruch von FTX verfasste Dokumente eine Strategie, seinen Ruf wiederherzustellen und möglicherweise eine Begnadigung durch den Präsidenten zu erlangen.
Der Plan soll unter anderem vorgesehen haben, seine politische Ausrichtung zu ändern und die Insolvenzverfahren öffentlich zu kritisieren.
Die Staatsanwälte argumentierten, der jüngste Antrag sei ein weiterer Schritt in diesem Bemühen und keine legitime rechtliche basis for reopening the case.
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