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EZB-Vertreter erklärt, warum Europa den digitalen Euro braucht – Einführung für 2029 anvisiert

EZB-Vertreter erklärt, warum Europa den digitalen Euro braucht – Einführung für 2029 anvisiert

Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, sagte, dass ein digitaler Euro als kostenlose, bargeldähnliche Zahlungsoption fungieren würde, die im gesamten Euroraum verfügbar ist und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländisch kontrollierter Finanzinfrastruktur verringert, die europäische Nutzer theoretisch von ihrem eigenen Geld abschneiden könnte.

Was passiert ist: EZB treibt Digitalwährung voran

Cipollone told der deutschen Zeitung Süddeutsche Zeitung, das Projekt sei in seiner Attraktivität unkompliziert.

„Ganz einfach: Es ist leicht zu nutzen“, sagte er. „Man kann es überall verwenden – in Deutschland und im gesamten Euroraum.“

Der Zentralbanker sagte, der digitale Euro wäre für Händler verpflichtend, die bereits digitale Zahlungen akzeptieren, betonte jedoch, dass die Gebühren sinken würden, da die EZB die zugrunde liegende Infrastruktur bereitstellen würde.

Das Projekt peilt eine Markteinführung Mitte 2029 als realistischen Zeitplan an, gemäß Aussagen, die Cipollone im September made hat.

Er betonte, dass das System bestehende Zahlungsmethoden ergänzen, nicht ersetzen solle. „Es wird wie Bargeld sein, aber in digitaler Form“, sagte Cipollone. „Münzen und Banknoten wird es weiterhin geben; niemand wird zum Umstieg gezwungen.“

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Warum es wichtig ist: Sorge vor ausländischer Kontrolle

Cipollone verwies auf den Internationalen Strafgerichtshof als Beispiel für die Risiken, die von ausländisch kontrollierten Zahlungssystemen ausgehen, und merkte an, dass Visa und Mastercard die in den USA ausgestellten Karten der Richter nach Sanktionen gesperrt hätten.

„Mit einem digitalen Euro hätten sie im gesamten Euroraum weiter bezahlen können“, sagte er.

Der EZB-Vertreter argumentierte, dass derzeit amerikanische Konzerne über zentrale Zahlungsinfrastruktur verfügen und theoretisch den Zugang verweigern könnten.

„Wenn ein Anbieter ausfiele, hätte Europa noch genügend Alternativen“, sagte Cipollone und fügte hinzu, dass Verzögerungen die Abhängigkeit von ausländischen Systemen nur vertiefen.

Cipollones Vorstellung des Digital-Euro-Projekts im September 2025 stieß auf eine decidedly mixed reception from the European Parliament, wo Abgeordnete Bedenken hinsichtlich möglicher Störungen des Bankensektors, Verletzungen der Privatsphäre der Bürger und Risiken für die Finanzinnovation geäußert haben.

Im Oktober 2025 kündigte die Europäische Zentralbank jedoch an, dass sie testing a digital version of the euro bis Mitte 2027 beginnen wolle, auch wenn der endgültige Zeitplan von der Verabschiedung eines Gesetzes durch die Parlamentarier abhängt, das im Bankensektor auf Widerstand gestoßen ist. Das Pilotprogramm würde die ersten realen Transaktionen mit der Digitalwährung markieren, wobei ein vollständiger Rollout für 2029 geplant ist.

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