Apple steuert auf ein Falt-Highlight im September zu: Ein faltbares Debüt mit einem anvisierten Preis von 2.500 US‑Dollar, 5.500‑mAh‑Akku und nahezu unsichtbarer Display-Falz.
Wichtigste Punkte:
- Apples erstes faltbares iPhone soll im Herbst gemeinsam mit der iPhone‑18‑Pro‑Reihe erscheinen – unter dem kolportierten Namen iPhone Ultra.
- Leaks sprechen von einem 7,8‑Zoll-Innendisplay, einem 5,5‑Zoll-Außendisplay, Touch ID im Power-Button und dem Verzicht auf eine Telekamera.
- Ein prominenter Analyst erwartet im zweiten Halbjahr Auslieferungen von 7 bis 8 Millionen Geräten bei Preisen von rund 2.000 bis 2.500 US‑Dollar.
iPhone-Ultra-Spezifikationen befeuern die Gerüchteküche
In der Gerüchteküche hieß das Gerät jahrelang iPhone Fold, doch die jüngsten Leaks legen sich auf den Namen iPhone Ultra fest – eine Bezeichnung, die oberhalb der iPhone‑18‑Pro‑Reihe positioniert wäre.
Beschrieben wird ein Buch‑Formfaktor, der aufgeklappt breiter als hoch ist – ein Layout, das kein anderer Konkurrent im Foldable‑Segment nutzt. Das Innendisplay soll an ein iPad mini erinnern. Ein Titanrahmen umfasst das Gehäuse, das Scharnier setzt angeblich auf eine Legierung aus Flüssigmetall.
Die kolportierten Maße beziffern die Dicke auf 4,5 bis 4,8 Millimeter im aufgeklappten Zustand – damit dünner als das iPhone Air – und auf etwa 9 bis 9,5 Millimeter im geschlossenen Modus. Das Innendisplay soll rund 7,8 Zoll messen, das Außendisplay etwa 5,5 Zoll; beide mit Punch‑Hole‑Kamera.
Für Fotos sollen zwei rückseitige 48‑Megapixel‑Sensoren zuständig sein; eine Teleobjektiv‑Linse soll es nicht geben – ein markanter Verzicht bei einem Gerät, das das teuerste iPhone aller Zeiten werden könnte. Der 5.500‑mAh‑Akku würde alle bisherigen iPhones in den Schatten stellen. Face ID soll ebenfalls entfallen, ersetzt durch einen Touch‑ID‑Sensor im Power‑Button – dem Vernehmen nach, weil im Falt-Design kein Platz für zwei getrennte Face‑ID‑Module bleibt.
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Ming-Chi Kuo warnt vor Engpässen zum Marktstart
Ming‑Chi Kuo von TF International Securities rechnet bis Ende 2026 mit Auslieferungen von 7 bis 8 Millionen Falt‑iPhones. Im dritten Quartal sollen jedoch lediglich 500.000 bis 1 Million Geräte verfügbar sein. Diese Stückzahlen deuten auf eine Vorstellung im September hin, gefolgt von einem Verkaufsstart, der sich um Wochen oder sogar Monate verzögert – Käufer müssten sich also womöglich bis weit ins vierte Quartal gedulden.
Kuo zieht Parallelen zum iPhone X von 2017, das Apple im September ankündigte, aber erst Ende Oktober an Kunden auslieferte. Er geht davon aus, dass das Gerät zum Vorverkaufsstart sofort ausverkauft sein wird – selbst bei Preisen von 2.300 bis 2.500 US‑Dollar. Auf dem Zweitmarkt könnten die Preise 50 bis 100 Prozent über dem offiziellen Niveau liegen, solange das Angebot knapp bleibt; Lieferzeiten könnten sich auf mehr als sechs Wochen ausdehnen.
Apple-Foldable-Gerüchte seit Jahren
Unabhängig davon hat Apple laut Medienberichten seine Zulieferer angewiesen, sich in diesem Jahr auf eine Fertigung von rund 10 Millionen faltbaren iPhones einzustellen – ein Ziel, das deutlich über Kuos Versandprognose liegt.
Bestätigt ist bislang keine der genannten Zahlen, und Apple selbst schweigt öffentlich weiter zu dem Produkt.
Die Spekulationen über ein faltbares iPhone reichen bis ins Jahr 2017 zurück; über Jahre wurde der vermeintliche Start immer wieder um ein oder zwei Jahre nach hinten verschoben.
Hauptgrund für die Verzögerung soll die Display-Falz sein: Apple habe sich dem Vernehmen nach geweigert, ein Gerät mit einer deutlich sichtbaren Knicklinie auszuliefern. Während Wettbewerber wie Samsung bereits seit 2019 Foldables im Angebot haben, testete Apple intern weiter mit Clamshell- und Book‑Designs.
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