Mehr als 53 % aller von CoinGecko verfolgten Kryptowährungen sind seit 2021 gescheitert, wobei allein 2025 für 11,6 Millionen zusammengebrochene Token – oder 86,3 % aller erfassten Projektpleiten – verantwortlich ist.
Was passiert ist: Daten zum Kryptozusammenbruch
Die Studie, die Kryptowährungsprojekte analysierte, die zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 31. Dezember 2025 auf GeckoTerminal gelistet waren, stellte fest, dass das vierte Quartal 2025 besonders verheerend war.
Rund 7,7 Millionen Token brachen in diesem Dreimonatszeitraum zusammen, was 34,9 % aller Ausfälle entspricht.
Forscher führten einen Großteil dieses Rückgangs auf die „Liquidation Cascade“ vom 10. Oktober zurück, als innerhalb von 24 Stunden gehebelte Positionen im Wert von 19 Milliarden US-Dollar ausgelöscht wurden – das größte eintägige Deleveraging-Ereignis in der Kryptogeschichte.
Die Gesamtzahl der Kryptowährungsprojekte explodierte von 428.383 im Jahr 2021 auf fast 20,2 Millionen bis 2025, ein Anstieg, den CoinGecko mit der Leichtigkeit des Launchens von Token auf Launchpads in Verbindung bringt.
Bevor pump.fun 2024 startete, lag die jährliche Zahl der Projektpleiten im niedrigen sechsstelligen Bereich; 2024 verzeichnete fast 1,4 Millionen Ausfälle (10,3 % der Fünfjahresgesamtzahl), während die Jahre 2021 bis 2023 zusammen nur 3,4 % ausmachten.
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Warum es wichtig ist: Marktnachhaltigkeit
Die Ergebnisse werfen Fragen nach der Nachhaltigkeit des aktuellen Token-Ökosystems auf.
Der Memecoin-Sektor trug die Hauptlast der Marktturbulenzen 2025, da Projekte mit geringem Aufwand die Börsen überschwemmten, nur um zusammenzubrechen, als sich die Bedingungen verschlechterten.
CoinGeckos Methodik zählte nur Token, die vor ihrem Ausfall mindestens einen Trade verzeichnet hatten, und nur pump.fun-Token, die „absolviert“ hatten, wurden einbezogen – was darauf hindeutet, dass die tatsächliche Ausfallquote noch höher sein könnte.
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