Hyperliquid (HYPE), eine On-Chain-Derivateplattform, hat ein nominales Handelsvolumen von rund 2,6 Billionen US‑Dollar verzeichnet – nahezu das Doppelte der 1,4 Billionen US‑Dollar von Coinbase (COIN). Dies ist eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass dezentrale Handelsplätze in ein Terrain vordringen, das lange von zentralisierten Börsen dominiert wurde.
Was passiert ist: On-Chain-Plattform verdoppelt Coinbase
Das Analyseunternehmen Artemis veröffentlichte am 9. Februar den Vergleich und zeigte Hyperliquids Nominalvolumen bei 2,6 Billionen US‑Dollar gegenüber 1,4 Billionen US‑Dollar bei Coinbase.
„Hyperliquid wächst Coinbase leise davon“, stellte Artemis fest und merkte an, dass die Zahlen „nahezu das Doppelte von Coinbases Volumen … von einer On-Chain-Börse“ darstellen.
Die Lücke erstreckt sich über die reinen Handelszahlen hinaus. Seit Jahresbeginn liegt die Performance von Hyperliquid bei plus 31,7 %, während Coinbase 27,0 % im Minus liegt – eine Divergenz von 58,7 %.
Der Vergleich schloss bemerkenswerterweise Binance, die weltweit größte Krypto-Derivatebörse, aus, die täglich über 53 Milliarden US‑Dollar an Derivatevolumen verarbeitet – deutlich mehr als die 6,4 Milliarden US‑Dollar von Hyperliquid. Artemis konzentrierte seine Analyse gezielt auf die Dynamik zwischen Hyperliquid und Coinbase, wobei der Meilenstein eher einen Wandel in der Marktstruktur hervorhebt als eine direkte Herausforderung für den größten Derivatehandelsplatz.
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Warum es wichtig ist: Strukturwandel im Handel
Anthony, Datenanalyst bei Artemis, argumentierte, dass sich die Fundamentaldaten nun in den Charts widerspiegeln. Die Divergenz deute auf tiefere strukturelle Veränderungen hin, statt nur auf kurzfristige Volatilität.
Hyperliquid Hub, ein Community-Account, der das Ökosystem verfolgt, schrieb, dass „die Leute Hyperliquid nur noch mit großen zentralisierten Börsen wie Binance, OKX und Bybit vergleichen“, da „andere Perp‑DEXs längst weit zurückgelassen wurden“.
Nicht alle sehen den Trend positiv. Kyle Samani, ein prominenter Branchenmanager, nannte Hyperliquid „alles, was an Krypto falsch ist“ und verwies auf den Closed-Source‑Code sowie den Vorwurf, die Plattform „fördere offen Kriminalität und Terror“.
Separat veröffentlichten CoinGlass‑Daten vom 9. Februar große Unterschiede bei Volumen, Open Interest und Liquidationen über dezentrale Perpetual‑Börsen hinweg und warfen damit Fragen auf, wie „reale“ Aktivität in diesen Kryptomärkten definiert wird.
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