Samsung forciert KI-Offensive mit drei Foldables, bevor Apple in den Markt einsteigt

Samsung forciert KI-Offensive mit drei Foldables, bevor Apple in den Markt einsteigt

Samsung wird am 22. Juli in London drei neue Foldables vorstellen – rund zwei Monate, bevor Apple sein erstes faltbares iPhone erwartet auf den Markt bringt.

Wichtigste Punkte:

  • Samsungs Galaxy-Unpacked-Event findet am 22. Juli in London statt und zeigt ein breiteres Fold, ein neues Flip, ein Fold Ultra sowie neue Galaxy Watches.
  • Apple peilt den Marktstart seines ersten Foldables im September an, mit rund 10 Millionen Geräten und einem Preis um 2.500 US‑Dollar.
  • Erstmals treten beide Konzerne zeitgleich mit buchähnlichen Foldable-Flaggschiffen im Premiumsegment an.

Galaxy Z Fold 8 bildet das Zentrum von Samsungs London-Show

Das Unternehmen hat ein Keynote-Event für den 22. Juli in London bestätigt – ein Bruch mit den üblichen Standorten Seoul und New York. Erwartet werden zudem neue Uhren und erstmals eigene Smart Glasses. Im Fokus stehen ein überarbeitetes Galaxy Z Fold 8, ein neues Galaxy Z Flip 8 sowie ein besonders hochpreisiges Fold 8 Ultra. Vorbestellungen starten am Tag der Vorstellung, der reguläre Verkauf Anfang August.

Das breitere Fold verzichtet auf das bisher sehr hohe Seitenverhältnis zugunsten eines quadratischeren, tabletähnlichen Displays. Berichten zufolge misst der innere Bildschirm fast acht Zoll. Geplant sind ein leichteres Gehäuse, eine Dualkamera auf der Rückseite, ein Akku mit knapp 5.000 mAh sowie eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.600 Nits.

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Apple-Foldable zielt auf Marktstart im September

Apple hat laut aktuellen Berichten seine Produktionsziele für das erste Foldable auf rund 10 Millionen Geräte in diesem Jahr angehoben – eingebettet in eine für 2026 erwartete iPhone-Gesamtstückzahl von etwa 220 Millionen.

Das faltbare iPhone soll im September zusammen mit der iPhone‑18‑Pro‑Familie erscheinen und mit einem 7,8‑Zoll-Innendisplay sowie einem 5,5‑Zoll-Außendisplay kommen. Statt Face ID ist dem Vernehmen nach Touch ID vorgesehen.

Analyst Ming-Chi Kuo taxiert den Preis auf 2.300 bis 2.500 US‑Dollar. Zulieferer bestätigen derzeit, dass der September‑Zeitplan hält. Eine weltweite Speicherknappheit treibt die Komponentenpreise; Apple hat bereits im vergangenen Monat Mac-, iPad- und Vision‑Pro‑Modelle um bis zu 200 US‑Dollar verteuert, während Wettbewerber wie Xiaomi ihre Produktion zurückgefahren haben.

Der Faltknick als Wettlaufziel im Foldable-Duell

Erstmals werden beide Tech‑Schwergewichte gleichzeitig buchähnliche Foldables für dieselbe zahlungskräftige Zielgruppe anbieten – ein Kräftemessen, auf das die Branche seit Jahren wartet.

Samsung setzt auf die Erfahrung aus acht Fold‑Generationen und die produktivitätsorientierte DeX‑Desktopoberfläche. Apple kontert mit iOS und einem nahezu flachen, knickarmen Display. Ein Bericht verweist auf Laserbohrungen als Samsungs Antwort auf die Faltspur im Display.

Samsung hat das Segment der buchähnlichen Foldables 2019 eröffnet und seither kaum ernsthafte Konkurrenz gesehen. Das dreiteilige Galaxy TriFold, ein Gerät für 2.449 US‑Dollar, das in diesem Jahr in den USA in den Handel kam, zeigt, wie weit Samsung das Format vorangetrieben hat, bevor Apple nachzieht – auch wenn Foldables insgesamt weiterhin nur bei rund zwei Prozent Marktanteil liegen.

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