Amsterdam hat im Laufe der Jahre bereits zahlreiche Blockchain-Konferenzen beherbergt. Die Dutch Blockchain Week 2026 verfolgt jedoch einen anderen Ansatz. Weniger Lärm, weniger leere Schlagworte und ein deutlich klarerer Fokus auf die Unternehmen und Institutionen, die Europas Markt für digitale Vermögenswerte aktiv gestalten.
Diese Ausrichtung wird beim Blick auf die ersten bestätigten Sprecher deutlich. Charlie Lee, Gründer von Litecoin und aktueller Director der Litecoin Foundation, wird während des Gipfels an einer exklusiven 1-zu-1-Session teilnehmen. An seiner Seite unterstreichen Namen wie Brian Gahan (Kraken), Stephanie Laurent (Bitwise), Amor Sexton (Blockdaemon), Maike Hornung (Visa), Marieke Flament (Beraterin von Qivalis) und Raoul Schipper (Chainlink), welche Zielgruppe und welche Gespräche die Dutch Blockchain Week in diesem Jahr anzieht.
Die Veranstaltung findet vom 22.–28. Juni 2026 statt, wobei der Dutch Blockchain Week Summit am 24. und 25. Juni in der Johan-Cruijff-ArenA in Amsterdam ausgerichtet wird. Rund um den Gipfel finden in der ganzen Stadt mehr als 40 Side Events statt, organisiert von niederländischen und internationalen Partnern. Von privaten Investorendinners und institutionellen Brunches bis hin zu Networking-Events, Roundtables und Community-Treffen ist die Idee simpel: Business hört nicht auf, wenn das Bühnenprogramm endet.
Das partner lineup spiegelt dieselbe institutionelle Ausrichtung wider. Bitvavo kehrt als Main Partner zurück, während bunq erstmals als Diamond Partner dabei ist. Visa, Kraken, OKX, Bybit EU und zerohash europe sind als Platinum Partners bestätigt, während Mastercard, Deloitte, Talos, Fireblocks, Worldpay und Coinmerce als Gold Partners unterstützen. Die beteiligten Namen sagen viel darüber aus, wo die Branche derzeit steht: regulierte Infrastruktur, Zahlungen, Compliance und institutionelle Adoption sind keine Randthemen mehr – sie sind der Markt!
Amsterdam selbst spielt in dieser Positionierung eine wichtige Rolle. Während die MiCA-Regulierung die Krypto-Landschaft Europas neu gestaltet, sind die Niederlande zu einem immer relevanteren Standort für Unternehmen geworden, die sich innerhalb des europäischen Marktes etablieren möchten. Diese Entwicklung zeigt sich auch im erwarteten Publikum der Dutch Blockchain Week, bei der Börsen, Banken, Fonds, Zahlungsdienstleister, Regulierungsbehörden, Infrastrukturunternehmen und Kanzleien vertreten sein werden.
Die Veranstalter setzen in diesem Jahr zudem verstärkt auf Networking. Eine dedizierte Networking-App wird zwei Wochen vor dem Gipfel freigeschaltet und ermöglicht es den Teilnehmenden, bereits im Voraus Kontakte zu knüpfen und Meetings zu vereinbaren. Während des Gipfels selbst sorgen eine eigene Deal Area und spezielle Meetingräume für Führungskräfte für fokussiertere Gespräche zwischen Unternehmen und Entscheidungsträgern.
Und auch wenn der Summit das Kernstück bleibt, entwickelt sich die gesamte Woche zunehmend zu einem stadtweiten Ökosystem-Erlebnis. Die Side Events reichen derzeit von Bootstouren und Padel-Turnieren bis hin zu vertraulichen Politikgesprächen und technischen Workshops. Eine der bemerkenswertesten Ergänzungen in diesem Jahr ist eine Session der niederländischen Polizei, die sich auf Kriminalität und Ermittlungen im Kryptosektor konzentriert – ein Spiegelbild dafür, wie gereift und vielschichtig die Branchendiskussionen inzwischen sind.
Die Dutch Blockchain Week 2026 versucht nicht, ein weiteres hypegetriebenes Krypto-Event zu sein. Der Fokus wird immer klarer: die richtigen Menschen zusammenbringen, sinnvolle Gespräche ermöglichen und ein Umfeld schaffen, in dem echtes Business gemacht wird.
Weitere Informationen, Speaker-Updates und Tickets sind über die Dutch Blockchain Week website erhältlich.

